Forschung

AAL-Forscher Dr. Serge Autexier wurde zum DFKI Research Fellow ernannt

Übergabe der Ehrenurkunde an Dr. Serge Autexier am 14.12.2017 durch die DFKI-Geschäftsführer Dr. Walter Olthoff und Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster. DFKI GmbH, Foto: Thomas Frank

19.12.17 · 

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Für seine herausragenden wissenschaftlichen Errungenschaften auf dem Forschungsgebiet Ambient Assisted Living und theoretischen Arbeiten zur Wissensverarbeitung kombiniert mit besonderen Leistungen in der Projektakquisition sowie für den Ausbau des Bremen Ambient Assisted Living Labs (BAALL) wurde Dr. Serge Autexier zum DFKI Research Fellow ernannt. Dies ist die höchste Auszeichnung für Spitzenwissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die seit 1999 an 18 ausgewählte Personen vergeben wurde.

 

Dr. Serge Autexier, Senior Researcher am DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems und Leiter des Bremen Ambient Assisted Living Labs, wurde von der DFKI Research Fellow-Kommission einstimmig als Kandidat vorgeschlagen. Für den Bewertungsprozess wurden zusätzlich drei Gutachten internationaler Professoren eingeholt, die alle eindeutig für diese Auszeichnung sprachen.
Dr. Autexier promovierte 2003 an der Universität des Saarlandes im Fachbereich Informatik. Seit 2002 arbeitet er am DFKI, zunächst in Saarbrücken und wechselte dann themenbezogen 2008 nach Bremen.

 

Im Forschungsbereich Cyber-Physical Systems unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler forscht Autexier in zukunftsweisenden Projekten zu den Themen „Sicheres Digitales Gesundheits-Monitoring“, „Smart Home“, „Intelligente Assistenzsysteme“ sowie zur „Selbstverifikation von elektronischen Systemen“. Die Gewährleistung von Datenschutz und -sicherheit steht insbesondere beim Umgang mit sensiblen Personendaten im Vordergrund. 2014 übernahm er die Leitung des Living Labs BAALL am DFKI, bei dem intelligente Assistenzsysteme für Senioren in größerem Zusammenhang einer Zweizimmerwohnung getestet und demonstriert werden können.


Der Bremer Informatiker hat sich durch seine durchweg sehr guten Leistungen und herausragenden Publikationen als gefragter Experte etabliert. Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, CEO und wissenschaftlicher Direktor des DFKI, in seiner Laudatio: „Herrn Autexiers Forschungskarriere zeigt in beispielhafter Weise, wie eine mit theoretischen Fragen startende Forschung – in seinem Fall zur automatischen Deduktion – sich mit einem konsequent verfolgten Anwendungsthema – der intelligenten Wohnumgebung für sicheres und unabhängiges Leben im Alter – zu Forschungsergebnissen auf internationalem Spitzenniveau verbinden kann. Damit steht er sinnbildlich für die Strategie des DFKI, anwendungsorientierte Forschungsarbeiten tief in der aktuellen KI-Grundlagenforschung zu verankern.“


An der Universität Bremen lehrt Dr. Autexier Grundlagen und Methoden für korrekte Software und betreut regelmäßig studentische Masterprojekte, aktuell das Masterprojekt „Dialog@Home“ für Sprachdialogsysteme zur Konfiguration und Interaktion eines Smart Homes. Neben der erfolgreichen Akquisition von Projektmitteln für seine Forschungsarbeiten engagiert sich Herr Autexier für die nachhaltige Nachwuchsförderung von Mädchen in den MINT-Bereichen, etwa im Projekt SMILE (Smart Environments als Kontext motivierender Lernangebote für einen wachsenden Anteil von Informatikerinnen) oder durch regelmäßige Workshops für Events, wie dem MINT-Fachtag, der Sommerakademie der Universität Bremen, dem MINT-Zukunftstag oder dem Girls Day.


Die Berufung zum DFKI Research Fellow ist eine auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DFKI ausgerichtete Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen kombiniert mit besonderen Leistungen im Technologietransfer. Die Auszeichnung soll die Research Fellows in ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstützen und ihre herausragende Qualifikation für Leitungspositionen in Forschung und Lehre dokumentieren. Die Kriterien für die Berufung zum Research Fellow orientieren sich an dem Verfahren für die Besetzung einer W2-Professur an einer Universität.

 

Quelle: www.dfki.de


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