Vernetzung

Femtech hat Potenzial zur Revolutionierung des Marktes

02.05.18 · 

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Die aktuelle Frost & Sullivan Analyse mit dem Titel „Femtech: Digital Revolution in Women’s Health”, ergab, dass sich frauenspezifische Technologien, auch unter dem Schlagwort Femtech bekannt, an der Schwelle zu enormem Wachstum befinden. Angetrieben von ca. einer Milliarde US-Dollar an finanzieller Unterstützung innerhalb der letzten drei Jahre und einem positiven regulatorischen Umfeld zeichnet sich Femtech als nächste große Revolution im globalen Gesundheitsmarkt ab.

 

Femtech bezieht sich auf Software, Diagnostik, Produkte und Dienstleistungen, die sich zur Verbesserung der Frauengesundheit verschiedener Technologien bedienen. Durch die Nutzung verschiedenster digitaler Gesundheitsanwendungen und -technologien, die eine durchgängige Lösung für wichtige frauenspezifische Gesundheitsprobleme bieten, konzentrieren sich Femtech-Anwendungen auf reproduktive, mutterspezifische als auch allgemeine Frauengesundheit und weibliches Wohlbefinden. Dazu gehören auch Probleme der psychischen Gesundheit, Seniorenbetreuung sowie chronische und übertragbare Krankheiten. Selbstmanagement und anhaltendes Engagement sind von elementarer Notwendigkeit für den Umgang mit den Gesundheitsproblemen von Frauen, und Femtech hat die Möglichkeit, hierfür einen Mehrwert über das gesamte Versorgungskontinuum zu schaffen. 

 

„In Zukunft wird es für Unternehmen der Medizintechnik, klinischen Diagnostik als auch Frauengesundheit von höchster Wichtigkeit sein, einen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen, der die Übernahme von Verantwortung für die Wertschöpfungskette erfordert. Mit diesem Ziel vor Augen muss man entweder Femtech-Anwendungen akquirieren, mit spezialisierten Femtech-Unternehmen kooperieren oder ein eigenes Portfolio aufbauen,” erklärt Frau Shruthi Parakkal, Transformational Health Senior Consultant von Frost & Sullivan. „Das Endziel wird sein, eine Marketingstrategie exklusiv für den Femtech-Bereich zu definieren, und Unternehmen, die diese Notwendigkeit frühzeitig genug wahrnehmen, werden den Erstanbietervorteil genießen.”

 

Doch während die Vorteile von Femtech weithin anerkannt sind, befindet sich der Markt noch in den Kinderschuhen und sein beachtliches Wachstumspotenzial bleibt ungenutzt, obwohl hiermit eine Zielkundenbasis von 50 Prozent der weltweiten Bevölkerung verbunden ist. Das hat zum Teil mit schlechter Sichtbarkeit und mangelnder Kommunikation in Bezug auf Femtech-Anwendungen bei wichtigen Entscheidungsträgern zu tun, wozu auch weibliche Nutzer und Gesundheitsexperten gehören. Fortbestehende kulturelle und soziale Hemmnisse in Verbindung mit einem eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen und einer allgemeinen Erschwinglichkeit stellen weitere Schmerzpunkte für Frauen dar. Doch die zunehmend einflussreiche Rolle von Frauen als Konsumenten, Entscheidungsträgern, Gesundheitsexperten und Pflegekräften im Gesundheitskontinuum treibt die Gesundheitsunternehmen dazu an, spezialisierte, interaktive digitale Anwendungen für Frauengesundheit zu entwickeln.

 

Zu den weiteren Trends, die das Wachstum im Femtech-Markt ankurbeln, gehören:

  • das Verständnis für die richtigen Anwendungen, die die Patienten und Gesundheitsexperten über das gesamte Versorgungskontinuum hinweg unterstützen;
  • die Identifizierung möglicher Partnerschaften für skalierbare Geschäftsmodelle, die das Potenzial einer Zielkundenbasis erweitern;
  • die Entwicklung differenzierter digitaler Anwendungen, die speziell auf Frauengesundheit und Wohlbefinden ausgerichtet sind;
  • die Formulierung exklusiver Marketingstrategien für Femtech bei gleichzeitiger Maximierung einer Multi-Channel-Interaktion; und
  • die Erlangung von Einblicken in die treibenden und motivierenden Faktoren, die die Nutzung und die Patientenzufriedenheit erhöhen und ein stärkeres Engagement provozieren.

 

„Mit dem Aufkommen der digitalen Konvergenz erhöht sich die Überschneidung von Frauen- und digitaler Gesundheit und es ist für Unternehmen von großer Wichtigkeit, die unbefriedigten Bedürfnisse in der Industrie zu bedienen, um diesen strategischen Optimalpunkt gewinnbringend zu nutzen,” erklärt Paljit Sohal, Transformational Health Principal Consultant von Frost & Sullivan. „Femtech muss endgültig als Teil einer langfristigen Strategie und nicht als kurzfristige Lösung betrachtet werden.”

 

 

Für weitere englischsprachige Informationen zu Frost & Sullivans Analysen zum Sektor Femtech besuchen Sie: http://frost.ly/29m und http://frost.ly/29n.

 

 

Die Analyse Femtech: Digital Revolution in Women’s Health ist Teil des Frost & Sullivan Transformational Health Growth Partnership Service Programms.

 

Quelle: Frost & Sullivan


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