Vernetzung

Junge CDU-Unternehmer wollen die Bundes-Blockchain

Bild: © enzozo

06.03.17 · 

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Der Junge Wirtschaftsrat der CDU, eine Art Nachwuchsorganisation des CDU-Wirtschaftsrats, plädiert für die Einführung einer „Bundes-Blockchain“.

 

Bei der Blockchain-Technologie werden digitale Informationen dezentral in Form einer Kette aus Datenblöcken gespeichert. Bei jeder Transaktion wird ein Datenblock angehängt. Dadurch können die Daten praktisch nicht gefälscht werden, weil jedes Glied der Kette quasi als Überprüfungsinstanz für das große Ganze dient. Bekanntestes Beispiel für eine Anwendung auf Basis von Blockchain sind die Bitcoins. Zu den Vorteilen zählt, dass keine separaten Netzwerke und Rechenzentren nötig sind. Nachteilig ist, dass extrem viel Rechenkapazitäten und damit Strom verbraucht werden.

 

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, spricht sich der Junge Wirtschaftsrat der CDU jetzt für die Einführung einer Bundes-Blockchain aus, über die Verwaltungsprozesse aller Art abgewickelt werden könnten. Die Zeitung zitiert aus einem noch unveröffentlichten Positionspapier, in dem die Bundesregierung dazu aufgerufen wird, Qualitätsstandards festzulegen und Vertragsstandards für eine Blockchain-Ära zu entwickeln. Wenn Deutschland jetzt schnell handle, dann habe das Land die Chance, in der nächsten grundlegenden Welle der Digitalisierung vorne mitzuspielen, so Marcus Ewald, Vorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats. Geschehe das nicht, würden Länder wie die Schweiz, die USA, China oder Australien künftig den Ton angeben.

 

E-HEALTH-COM wird in der kommenden Ausgabe 2/3 2017 in einem Expertenbeitrag die Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen von Blockchain-Technologie im Gesundheitswesen thematisieren.

 

Philipp Grätzel von Grätz, Chefredakteur E-HEALTH-COM


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