BIOTRONIK

BIOTRONIK erweitert Therapieoptionen für Herzinsuffizienzpatienten

09.02.17 · 

Ärzte können mit der neuen ICD/CRT-D-Serie die Therapie individueller auf ihre Patienten anpassen und ihnen darüber hinaus Zugang zu MRT-Untersuchungen und einer telekardiologischen Fernnachsorge mittels BIOTRONIK Home Monitoring ermöglichen.

BIOTRONIK gab heute die Markteinführung seiner neuen Serie aktiver Herzimplantate zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) bekannt. Kardiologen können mit den vielseitigen Funktionen der Ilivia/Intica Implantate ihren Patienten umfassende individuelle Lösungen zur Behandlung von Herzinsuffizienz anbieten. Die Geräte wurden eigens für die 30 bis 40 Prozent der Patienten entwickelt, die nicht gleich auf die kardiale Resynchronisationstherapie ansprechen.(1)

„Die neuen CRT-D-Implantate von BIOTRONIK sind mit einer Reihe von Funktionen ausgestattet, die bestehende Probleme bei der kardialen Resynchronisationstherapie aufgreifen und dem behandelnden Ärzten Lösungen bieten“, erklärt Professor Dr. Christof Kolb vom Deutschen Herzzentrum München. „Die MultiPole-Stimulation ist ein vielversprechender Ansatz, die Resonanzrate von Patienten auf die Therapie zu verbessern und langfristig sicherzustellen.“

Mit der MultiPole-Stimulation kann die linke Herzkammer sequentiell oder zeitgleich stimuliert werden, um so die Wirksamkeit und schließlich den Therapieerfolg zu erhöhen. Ärzte können zudem aus einem erweiterten Portfolio an linksventrikulären (LV) Elektroden für unterschiedliche Anatomien und Venen wählen, einschließlich der neu auf den Markt gebrachten Sentus QP-Elektrode mit kürzeren Polabständen für kleinere bis mittlere Gefäße.


„Unsere neuste Generation an CRT-D-Implantaten und linksventrikulären Elektroden bietet Ärzten eine größere Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten“, erklärt Manuel Ortega, Senior Vice President bei BIOTRONIK. „Unsere Innovationen ermöglichen es Ärzten, Menschen mit Herzerkrankungen eine bessere Versorgung zukommen zu lassen bis hin zur telemedizinischen Fernnachsorge.“

Zugang zu MRT-Untersuchungen für Implantatträger

Da Menschen mit einem aktiven Herzimplantat im Laufe ihres Lebens mit hoher Wahrscheinlichkeit eine MRT-Untersuchung benötigen, verfügt die neue BIOTRONIK ICD/CRT-D-Serie über die Technologien ProMRI® und MRI AutoDetect. Dank MRI AutoDetect erkennt das Implantat innerhalb eines programmierbaren Zeitfensters automatisch eine MRT-Umgebung und wechselt in den entsprechenden Modus. Nach Abschluss der Untersuchung wechselt das Implantat automatisch wieder in seine volle Funktionalität, ohne dass der Kardiologe oder Radiologe hierfür etwas tun muss.



Dies vereinfacht den Untersuchungsablauf sowohl für Patienten als auch für Ärzte. Vor allem aber verkürzt sich die Zeitspanne, in der nicht der volle Funktionsumfang des Implantats zur Verfügung steht, auf das absolute Minimum und bietet Patienten so eine erhöhten Schutz. Zudem werden dem behandelnden Arzt nach der MRT-Untersuchung alle relevanten Informationen über BIOTRONIK Home Monitoring® elektronisch bereitgestellt.


Über BIOTRONIK
Als einer der weltweit führenden Hersteller kardio- und endovaskulärer Medizintechnik mit Hauptsitz in Berlin ist BIOTRONIK in über 100 Ländern präsent. Millionen implantierte BIOTRONIK-Produkte – Implantate zur Herzrhythmustherapie und Produkte zur koronaren und peripheren vaskulären Intervention – tragen dazu bei, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern und Leben zu retten. Seit der Entwicklung des ersten deutschen Herzschrittmachers im Jahr 1963 hat BIOTRONIK zahlreiche Innovationen auf den Markt gebracht: Magmaris, den ersten resorbierbaren Magnesium Scaffold mit klinisch belegter Wirksamkeit; die telemedizinische Fernnachsorge mit BIOTRONIK Home Monitoring; Pulsar, den weltweit ersten 4 F kompatiblen Stent für die Behandlung von langen Läsionen; den ersten Medikament-freisetzenden Hybrid-Stent Orsiro; sowie die weltweit ersten implantierbaren Defibrillatoren und Implantate zur Herzinsuffizienztherapie mit ProMRI Technologie.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.biotronik.com

(1) Mullens W et al. JACC. 2009, 53(9).