Telekom Healthcare Solutions

Klinik-System der Telekom bereit für elektronische Gesundheitskarte

Arndt Lorenz, Geschäftsführer Telekom Healthcare Solutions, © Deutsche Telekom AG

08.11.17 · 

Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) hat das Krankenhausinformationssystem (KIS) iMedOne ® der Telekom für den Produktivbetrieb der Telematikinfrastruktur (TI) für die elektronische Gesundheitskarte  freigegeben. Die rund 220 Kliniken in Deutschland, die das KIS derzeit einsetzen, erfüllen damit die technischen Voraussetzungen für die Anbindung an das bundesweite Gesundheitsnetz.

 

„Wir freuen uns, dass wir als einer der ersten KIS-Anbieter für den Betrieb der TI bestätigt worden sind“, sagt Arndt Lorenz, Geschäftsführer Telekom Healthcare Solutions. „Unsere Kunden sind damit bereits heute auf den bundesweiten Rollout vorbereitet.“

 

Vernetzung des Gesundheitssystems

Die TI soll in Zukunft  alle Akteure des Gesundheitswesens im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung miteinander vernetzen. Dazu gehören in Deutschland rund 2.000 Kliniken, etwa 105.000 Arztpraxen, 42.000 Zahnarztpraxen, 24.000 psycholgische Psychotherapeuten sowie Krankenkassen und Apotheken. Ziel ist es, einen sicheren und reibungslosen Datenaustausch zwischen allen Beteiligten zu ermöglichen.

 

Um sicherzustellen, dass Systeme wie iMedOne den hohen Anforderungen an Funktionalität, Sicherheit und Interoperabilität entsprechen, müssen diese das Prüfverfahren der gematik erfolgreich durchlaufen. Erst nach der offiziellen Freigabe dürfen die Systeme in Verbindung mit den Komponenten der Telematikinfrastruktur eingesetzt werden.

 

T-Systems-Konnektor kommt Ende des ersten Quartals 2018
Bei der Entwicklung des Konnektors für die Telematikinfrastruktur kommt T-Systems gut voran. Anfang Oktober hat das Unternehmen ein Produktmuster bei der gematik eingereicht. T-Systems plant den Marktstart für ihren Konnektor Ende des ersten Quartals 2018 und will den Wettbewerb beim bundesweiten Gesundheitsnetz kräftig ankurbeln. Die Industrie entwickelt gegenwärtig die weltweit bestgeschützte öffentliche Infrastruktur für das Gesundheitswesen und ist dabei auf der Zielgeraden. Vom 13. bis 16. November werden auf der Medica in Düsseldorf hierzu erste Anwendungen präsentiert. Interessierte Fachbesucher können sich in Halle 15 auf Stand C04 informieren.

 

 

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