Unternehmensbeitrag InterSystems

FHIR ist die Zukunftsformel der Gesundheits-IT

Vor dreißig Jahren war die Welt der Interoperabilität einfach: Die Fähigkeit zum Datenaustausch zwischen zwei Systemen machte die beiden interoperabel. Heute geht es beim Thema Interoperabilität um eine ganz andere Größenordnung und Komplexität.

In den letzten Jahrzehnten ist das Datenvolumen im Gesundheitswesen enorm angewachsen. Auch hat die Zahl der Datenquellen für Patienten und Populationen stark zugenommen. Das bedeutet: Der Zugriff auf Patienteninformationen muss über zahlreiche Systeme geschehen – innerhalb und außerhalb von Gesundheitseinrichtungen. Kliniker erwarten eine gebündelte Sicht auf die Daten sowie deren direkte Einbindung in ihre Arbeitsprozesse.


Interoperabilität schafft die Voraussetzungen für die informationell vernetzte Medizin. Der entstehende Standard FHIR leistet hier einen wichtigen Beitrag: Dr. Russell Leftwich ist Experte für den entstehenden HL7-Standard FHIR.

FHIR – „Fast Healthcare Interoperability Resources“, erarbeitet von der Initiative Health Level 7 (HL7), entwickelt sich zur Grundlage der „Interoperabilität der Zukunft“. Der Standard schafft die Voraussetzungen für einen vereinfachten, schnelleren und effektiveren Austausch klinischer Informationen zwischen IT-Systemen … und somit für völlig neue IT-Angebote.

So hatte FHIR im Februar auf der „HIMSS“, dem weltweit größten Kongress des Fachgebietes, eine beachtliche Vortragspräsenz. Auch die Ausstellung zeigte dort: Immer mehr Anbieter setzen auf FHIR-kompatible Systeme. Wichtig ist dabei, dass der neue Standard die bestehenden nicht infrage stellt: FHIR ist abwärtskompatibel, und bisherige Investitionen sind zukunftssicher.

Die „Übersetzungsfunktion“ von FHIR für bisherige Standards haben wir bei InterSystems mit einem ersten Realitäts-Check überprüft, indem wir erfolgreich HL7v2-Nachrichten und CDA-Dokumente entpackten und vorübergehend als FHIR-Ressourcen abspeicherten. Das bedeutet: Auf Basis früherer Standards vorliegende Informationen lassen sich innerhalb von Anwendungen unter FHIR nutzen.

Wie lautet unser Vorschlag für Entscheider und Anwender?
Ziehen Sie Systeme in Betracht, die Daten auf Basis älterer Standards sowie FHIR zusammenführen – zum Einsatz für Analyse, Entscheidungsunterstützung, Diagnose und Therapie sowie Zweitverwendung. So erhalten Sie Zugang zu den Nutzenvorteilen, mit denen Ihre Gesundheitseinrichtung in eine stabile Zukunft gehen kann.

Unsere Lösungen für Sie
InterSystems HealthShare ermöglicht die patientenzentrierte Zusammenarbeit aller an der Versorgung Beteiligten durch E-Patientenakten (HealthShare Lösungen) und Gesundheitsnetze (Information Exchange). HealthShare erhöht die Sicherheit und Genauigkeit bei verteilten Gesundheitsdaten über den Patient Index und das bessere Verstehen von Sachverhalten mittels Health Insight. Zudem unterstützt HealthShare das Verbinden von Systemen via Health Connect und bindet Patienten mithilfe der Personal Community direkt ein – für eine am Patientenwohl orientierte Versorgung.

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