Forschung

Baden-Württemberg: Rund vier Millionen Euro für maßgeschneiderte Krebstherapien

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg

04.09.18 · 

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Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert ein neues Verbundforschungsvorhaben der personalisierten Medizin mit 3,97 Millionen Euro, wie Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute mitteilte.

 

„Jeder Mensch ist einzigartig und jede Erkrankung ist anders und muss damit auch individualisiert behandelt werden. Mit der Förderung wollen wir die Chancen personalisierter Medizin konsequent nutzen und die Wirksamkeit und Umsetzung neuartiger Konzepte für maßgeschneiderte Krebstherapien verbessern“, betonte Hoffmeister-Kraut.



Im Projekt PRIMO arbeiteten durch die Konsortialführerschaft des Hahn-Schickard-Instituts für Mikroanalysesysteme in Freiburg sowie die Mitarbeit des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen (NMI) in Reutlingen und des FZI Forschungszentrums Informatik in Karlsruhe drei anwendungsnahe Forschungseinrichtungen der Innovationsallianz Baden-Württemberg interdisziplinär eng zusammen, um den Erfolg dieses hochkomplexen Projektes bestmöglichst zu gewährleisten, so die Ministerin.



Im Projekt PRIMO sollen am Beispiel unterschiedlicher onkologischer Erkrankungen neue Technologien und Strukturen geschaffen werden, die die Basis einer
verbesserten personalisierten Patientenbehandlung darstellen. Im Zentrum stehen dabei neue Ansätze zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur, der
softwarebasierten Automatisierung manueller Prozesse und dem optimalen
BigData Management, um daraus ein integratives und dynamisches Behandlungskonzept abzuleiten.



Dieses Projekt der wirtschaftsnahen Forschung sei hervorragend geeignet, die Wissensgrundlagen für personalisierte Krebstherapien zu stärken und gleichzeitig den Mittelstand der gut aufgestellten Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg voranzubringen. Es sei darüber hinaus auch ein wichtiger Baustein im Rahmen der baden-württembergischen Digitalisierungsstrategie. Hoffmeister-Kraut: „Die Gesundheitswirtschaft bietet als mögliche Leitbranche des 21. Jahrhunderts enorme Chancen für die ökonomische Zukunft Baden-Württembergs. Die in der Gesundheitswirtschaft sich bietenden Wachstumspotentiale müssen wir daher in voller Breite angehen, zum Beispiel durch die Stärkung der personalisierten Medizin. PRIMO ist hierfür ein hervorragendes Beispiel.“

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg


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