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Radiologische IT-Systeme entwickeln sich zunehmend von spezialisierten Archivlösungen zu zentralen Plattformen für klinische Patienteninformationen. Bilddaten, Dokumente, KI-Ergebnisse und Kommunikationsprozesse fließen heute immer häufiger in integrierte Systemumgebungen ein. Damit gewinnen radiologische Systeme eine immer stärkere Rolle in der digitalen Vernetzung von Krankenhäusern, Praxen und sektorübergreifenden Versorgungsstrukturen.
Ein Treiber dieser Entwicklung ist der steigende Bedarf an interoperablen Datenstrukturen. Standards wie DICOM, HL7, FHIR oder IHE-Profile ermöglichen es, medizinische Informationen systemübergreifend verfügbar zu machen und in klinische Entscheidungsprozesse einzubinden. Radiologische Daten werden damit nicht nur archiviert, sondern zunehmend als Bestandteil einer umfassenden Informationsbasis genutzt.
Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändert die Rolle radiologischer Systeme. KI-Anwendungen können große Bilddatensätze analysieren, Auffälligkeiten markieren oder Untersuchungen priorisieren. Entscheidend ist dabei, dass diese Ergebnisse direkt in bestehende Workflows integriert werden und für Radiologinnen und Radiologen nachvollziehbar bleiben. Moderne Plattformarchitekturen schaffen hierfür die technische Grundlage.
Von der Bildarchivierung zur Informationsplattform
Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die Plattformstrategie von VISUS. Das Unternehmen entwickelt seit über zwei Jahrzehnten Softwarelösungen für die Befundung und Archivierung medizinischer Daten. Mit der JiveX-Plattform kombiniert VISUS radiologische Bildbefundung mit strukturierter Archivierung und integriert medizinische Informationen aus unterschiedlichen Quellen in einer gemeinsamen Infrastruktur. Weltweit kommen entsprechende Lösungen in zahlreichen Einrichtungen zum Einsatz, darunter in mehr als 900 Krankenhäusern.
Parallel verändern sich auch die technischen Grundlagen. Cloudbasierte und hybride Architekturen sollen künftig eine flexible Skalierung ermöglichen und gleichzeitig stabile Performance bei steigenden Datenmengen gewährleisten. Ziel ist es, Daten nicht nur zu speichern, sondern sie strukturiert für klinische Prozesse, Kommunikation und Entscheidungsfindung bereitzustellen.
Welche Rolle Radiologie-IT künftig im digitalen Gesundheitsökosystem spielen kann, zeigt VISUS auf der DMEA in Berlin. Besuchen Sie uns auf dem Stand der CGM (CompuGroup Medical) in Halle 1.2, Stand E-101.