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SAP-Partnerinitiative für das Gesundheitswesen: „Niemand kann alles allein“

SAP


Auf der SAP-Plattform entwickeln unterschiedliche Partner gemeinsam Digitalisierungslösungen für Krankenhäuser. Was die Initiative bringt – und warum sie wie maßgeschneidert zum milliardenschweren Förderprogramm von Bund und Ländern passt.

Selten war ein Innovationsstau klarer erkennbar als bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen – und viele von uns haben den Stau auch schon persönlich erlebt. Zum Beispiel läuft die Aufnahme ins Krankenhaus inklusive Anamnesegespräch vielerorts noch vollständig analog ab. Patienten müssen deshalb häufig drei-, manchmal sogar viermal dieselben Fragen beantworten.
Andere sind da schon deutlich weiter: Beim Vergleich von 17 EU- und OECD-Ländern belegt die Bundesrepublik in puncto Digitalisierung des Gesundheitswesens den vorletzten Platz, wie die Bertelsmann-Stiftung in einer Studie festgestellt hat.


Sammelsurium von Nischenlösungen

Und wo etwas vorangeht, da bleibt es oft Stückwerk. Beispiel Krankenhausinformationssystem – KIS: In vielen Kliniken gibt es bis heute nicht DAS eine System, sondern ein Sammelsurium von Nischenlösungen unterschiedlicher Anbieter. Die sind zwar häufig jede für sich leistungsfähig, aber nicht integriert, weil sie nicht wirklich miteinander kommunizieren.
Grund dafür ist die unzureichende Kooperation der beteiligten Hersteller. Genau hier setzt die SAP-Healthcare-Initiative an. Ende 2020 gestartet, verbindet sie Lösungen für SAP-Standardprozesse mit branchenspezifischen Komponeten, indem sie alle Anbieter an einem – virtuellen – Tisch zusammenbringt. Technische Basis dafür bildet die Business Technology Platform von SAP, eine offene Entwicklungsplattform, die neben den Partnern auch SAP-Kunden selbst zur Verfügung steht. Aktuell sind bereits zehn Partner Teil der Initiative, weitere kommen hinzu.


Niemand kann alles allein
„Es geht bei dieser Initiative ausdrücklich um Zusammenarbeit und Partnerschaft,“ so Daniela Sellmann, Director Customer Advisor Healthcare bei SAP. „Niemand kann alles allein. Das gilt aufgrund der wachsenden Komplexität unserer Welt in Zukunft noch mehr als heute.“
Ein gutes Beispiel für die Kooperation auf der Plattform ist das Patientenportal des SAP-Partners Opasca, über das die Aufnahme im Krankenhaus eben nicht abläuft wie eingangs beschrieben, sondern ähnlich komfortabel wie ein Self-Check-In am Flughafen.


Bund und Länder stellen 4,3 Milliarden Euro bereit
Solche Lösungen passen wie maßgeschneidert zum Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) und seinem Förderprogramm. Bund und Länder stellen hier insgesamt 4,3 Milliarden Euro für Investitionen in moderne Notfallkapazitäten und in die Digitalisierung von Kliniken bereit. Verabschiedet wurde das Gesetz im Sommer 2020, Ausgangspunkt war ein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geschaffener Think Tank zur Zukunft der Krankenhäuser.
„Jede Krise eröffnet auch neue Chancen, und diese Chance hat die Politik tatsächlich genutzt“, so Daniela Sellmann von SAP. Um Fördermittel bewerben können sich Kliniken seit dem 2. September 2020, es gibt 11 sogenannte Fördertatbestände (siehe Link unten).

Details zum Krankenhauszukunftsgesetz (Förderrichtlinien, Zeitplan etc.):
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krankenhauszukunftsgesetz.html

Hier erfahren Sie, wie SAP und Partner Sie von der Strategie bis zur Umsetzung des Krankenhauszukunftsgesetzes unterstützen können.