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Das deutsche Gesundheitswesen steckt mitten in der digitalen Transformation, um die Patientenversorgung effizienter und sicherer zu gestalten und gleichzeitig die Qualität der Behandlungen weiter zu erhöhen. Wie können Gesundheitsdaten geschützt und gleichzeitig zielgerichtet zum Wohl der Patienten genutzt werden?
Die Charité - Universitätsmedizin Berlin und Schwarz Digits gründen ein Joint Venture und setzen gemeinsam neue Maßstäbe für ein digitalisiertes Gesundheitswesen. Die Schwarz Charité Health Data GmbH verbindet digitale Souveränität mit europäischer Spitzenmedizin und greift gezielt auf bestehende Erfahrungen und erprobte Softwarebausteine aus erfolgreichen Forschungs- und Digitalisierungsprojekten zurück. Während die Charité ihre medizinische Expertise als europaweit führendes Universitätsklinikum einbringt, steuert Schwarz Digits das technologische Know-how zur kontinuierlichen Entwicklung bei.
„Die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt nur durch Vertrauen und gemeinsames Vorangehen. Mit unserem Joint Venture schaffen wir die nötige Basis, um sensible Gesundheitsdaten sicher zu vernetzen”, erklärt Arne Kaufmann, Co-Geschäftsführer der künftigen Schwarz Charité Health Data GmbH. „Unser Ziel ist es, aus fragmentierten Datenbeständen einen echten Mehrwert zu schaffen, der die medizinische Versorgung nachhaltig verbessert, eine evidenzbasierte Forschung ermöglicht und direkt bei den Menschen ankommt.“
Brückenschlag zwischen Spitzenforschung und technologischer Exzellenz
Bisher erschweren heterogene IT-Systeme und inkompatible Datenformate den Informationsfluss im Gesundheitswesen. Um diese Fragmentierung zu überwinden, bietet die künftige Schwarz Charité Health Data GmbH mit HIVEPRO eine Plattform an, die Gesundheitsdaten harmonisiert und vernetzt. Klinikbetreiber können ihre Informationen dort unabhängig vom Quellsystem bei voller Souveränität sichern und erschließen. Damit werden Kliniken in die Lage versetzt, Daten zum Wohle ihrer Patienten künftig deutlich zielgerichteter zu nutzen. Die Plattform wird auf der souveränen Cloud-Infrastruktur von STACKIT betrieben. Damit bleibt die Datenhoheit vollständig in Deutschland und entspricht hohen europäischen Datenschutzstandards.
„Vernetzte Daten für eine gesunde Zukunft entstehen nicht von selbst – sie brauchen eine leistungsfähige, sichere und skalierbare technologische Basis“, erklärt Stefan Becker, Co-Geschäftsführer der künftigen Schwarz Charité Health Data GmbH. „Wir verbinden moderne Cloud-Technologie mit offenen, herstellerunabhängigen Datenstandards und schaffen so die Grundlage, um Gesundheitsdaten langfristig sicher zu vernetzen und über Systemgrenzen hinweg nutzbar zu machen. Dabei profitieren wir von den Erfahrungen des seit 2016 bestehenden HiGHmed-Konsortiums. Als Teil der Medizininformatik-Initiative hat HiGHmed erfolgreich gezeigt, wie medizinische Daten strukturiert zusammengeführt und für eine optimierte medizinische Versorgung und Forschung zugänglich gemacht werden können.“
Diese Partnerschaft garantiert, dass technologische Souveränität und medizinische Spitzenexpertise Hand in Hand gehen, um die Plattform schnell und kontinuierlich an neue gesetzliche Anforderungen und wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen.
Souveräne Infrastruktur nach europäischen Datenschutzstandards
Digitale Souveränität ist die unverzichtbare Basis, um das Vertrauen von Patientinnen und Patienten langfristig zu sichern und die Stabilität kritischer Infrastrukturen jederzeit zu gewährleisten. Unabhängige, sichere und leistungsfähige digitale Infrastrukturen und Lösungen sind dabei von strategischer Bedeutung, um die Hoheit über Daten zu behalten und die digitale Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.
Schwarz Digits bietet mit STACKIT als europäischem Hyperscaler die souveräne Cloud-Infrastruktur, auf der die digitale Zukunft unabhängig von außereuropäischen Einflüssen gestaltet werden kann. Die leistungsstarken Rechenzentren stehen ausschließlich in Deutschland und Österreich und operieren DSGVO-konform nach höchsten Sicherheitsstandards. Zudem setzt STACKIT konsequent auf offene Standards, Open-Source-Technologien, modularen Service und transparente Schnittstellen. Programme lassen sich flexibel betreiben, weiterentwickeln oder auf andere Plattformen migrieren – ohne Bindung an proprietäre Technik oder Formate.
Weitere Informationen unter www.schwarz-digits.de