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Health-IT |

Fieberkurve goes FHIR

© gwt52hkxd8z / Fotolia

Der HL7-Standard FHIR wird oft auf die Anbindung mobiler Lösungen reduziert. Doch FHIR kann auch Daten innerhalb des Krankenhauses Beine machen.

 

Michael Baumgartner von dem Unternehmen x-tension erläuterte beim 4. Visus-Symposium in Essen, wie Daten einer elektronischen Medikationssoftware unter Nutzung von FHIR in eine elektronische Fieberkurve übertragen werden können. Die Fieberkurve, im geschilderten Fall die Lösung KaRo Curve, fungiere dabei als klinisches Dashboard. Es hole sich einerseits über einen proprietären Standard Patienten- und Falldaten aus dem SAP-basierten KIS ish.med, andererseits über FHIR die Medikationsdaten in Echtzeit aus der Medikationssoftware eMedic.

 

In der Entwicklung sei diese Datenübertragung on-demand deutlich einfacher umzusetzen als mit älteren Standrads, betonte Baumgartner. Die FHIR-typische Verknüpfung etablierter Standards wie REST mit kleinen, einfach strukturierten Datenpaketen oder „Ressourcen“ habe sich als sehr praxistauglich erwiesen. Im nächsten Schritt soll jetzt die Medikationssoftware als Stammdatenprovider auch für die Ressource „Patient“ etabliert werden, um nicht mehr auf die proprietäre KIS-Schnittstelle angewiesen sein. Außerdem soll die Integration des deutschen Medikationsplans finalisiert werden.


Text: Philipp Grätzel von Grätz, Chefredakteur E-HEALTH-COM