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Health-IT |

Für Experten des AK Gesundheit des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. ist eHealth-Gesetz Schritt in die richtige Richtung

Bild: Style-Photography - Fotolia

Das eHealth-Gesetz ist ein überfälliger Schritt zur Einführung einer Telematikinfrastruktur in Deutschland - um den Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufzuholen und die Versorgung insbesondere im ländlichen Raum zu verbessern sind aber weitere Schritte notwendig. So lautet das Urteil von Gesundheits-IT-Experten, die im Arbeitskreis Gesundheit des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. organisiert sind.


"Wir begrüßen, dass sich die Koalition endlich dieses wichtigen Themas angenommen hat, sehen aber noch einige Spielräume für Verbesserungen", kommentiert Arbeitskreismitglied Max Müller, Chief Strategy Officer und Mitglied des Vorstandes bei DocMorris. So empfehlen die Experten eine Öffnung der Telematikinfrastruktur für weitere Anwendungen und die Gewährleistung des Zugangs auch für externe Anbieter. Damit könnten innovative elektronische Gesundheitsanwendungen entstehen und die Versorgung verbessert werden. Zudem müsse Versicherten der sichere Zugang zu ihren gespeicherten Daten ermöglicht werden.


"Damit das Gesetz Innovation fördert und nicht verhindert, müssen Doppelregulierungen vermieden werden", fügt Arne Schönbohm, Präsident Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., hinzu. "Das gilt sowohl mit Blick auf europarechtliche Regulierungen als auch auf das IT-Sicherheitsgesetz, das ebenso wie das eHealth-Gesetz eine Meldepflicht für Betreiber Kritischer Infrastrukturen vorsieht.