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September |

18. Europäischer Gesundheitskongress München
26. - 27. September 2019

München

Hilton Munich Park

www.gesundheitskongress.de

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz: Freund oder Feind? Drei Viertel der Mitarbeiter in deutschen Krankenhäusern empfinden Digitalisierung als etwas, bei dem für die bestehenden Arbeitsplätze durch die Digitalisierung neue Aufgaben hinzukommen. Und immerhin jeder fünfte Mitarbeiter hat bereits erlebt, dass Arbeitsplätze im Krankenhaus durch die Digitalisierung weggefallen sind. Dies sind Ergebnisse einer Studie, in der sich die Befragten als skeptisch erweisen: Digitalisierung mache nach ihrer Ansicht, so das Resümee, vor allem eines: mehr Arbeit.

 

„Die Nutzer müssen an der digitalen Transformation beteiligt sein“, fasst Prof. Dr. Dr. h.c. Ilona Kickbusch, Beraterin der Weltgesundheitsorganisation WHO, den Konflikt zusammen, unter dem die Akzeptanz des digitalen Wandels häufig leidet. Kickbusch geht davon aus, dass im Jahr 2035 Krankenbehandlung vorwiegend zuhause stattfinden kann – vorausgesetzt, den dafür erforderlichen medizinischen und technischen Innovationen widerfährt keine gesellschaftliche Ablehnung, sondern sie können sich als Standard durchsetzen. Welche Chancen sich aus Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz für eine bessere Gesundheitsversorgung ergeben, erläutert Kickbusch in der Eröffnungsveranstaltung des Europäischen Gesundheitskongresses in München.

 

Einen für die Akzeptanz digitaler Technologien immer bedeutsameren Bereich beleuchtet Lorena Jaume-Palasí, Geschäftsführerin der The Ethical Tech Society: Sie beschäftigt sich mit ethischen Aspekten von Algorithmen. Denn sie rechnen nicht nur, sie können in komplexeren Systemen auch zur Manipulation oder Diskriminierung von Menschen führen – im Gesundheitswesen unter Umständen mit besonders schwerwiegenden Konsequenzen. Jaume-Palasí erforscht deshalb Methoden, mit denen sich ethische Lücken in Algorithmen identifizieren lassen – und wird bei der Eröffnungsveranstaltung darüber berichten.

 

Anschließend erläutern zwei Vordenker der Digitalisierung des Gesundheitswesens aus Österreich und Deutschland die Strategie der jeweiligen Regierungen bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz: Dr. Clemens Martin Auer, Sonderbeauftragter für Gesundheit im österreichischen Bundesministerium für Arbeit, Soziales Gesundheit und Konsumentenschutz, und Dr. Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter Digitalisierung und Innovation im Bundesministerium für Gesundheit.

 

Eröffnet wird der Kongress, der in diesem Jahr das Motto „Faszination Gesundheitswesen: Auch für die nächste Generation!“ hat, von der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml.

 

Zum Europäischen Gesundheitskongress München am 26. und 27. September 2019 laden wir über 150 Referentinnen und Referenten ein, die analysieren, wie wir die „Faszination Gesundheitswesen“ stärken können. Sie gehören zu den Vordenkern im Gesundheitswesen und bieten Antworten auf die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen für Krankenhäuser, Reha-Kliniken, niedergelassene Ärzteschaft, Pflege und die gesamte Gesundheitswirtschaft.

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