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Oktober |

20. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung
06. – 08. Oktober 2021

Digitaler Kongress
www.dkvf.de

Vom 6. bis 8. Oktober 2021 findet der Deutsche Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) 2021 statt. Die Veranstaltung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung wird digital durchgeführt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Versorgungskontext verstehen – Praxistransfer befördern“. Der DKVF, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, setzt den Fokus auf die Frage, wie die Gesundheitsversorgung durch die Übertragung von Forschungsergebnissen in die Versorgungspraxis verbessert und das Gesundheitssystem weiterentwickelt werden kann.


„Die Versorgungsforschung hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen Projekten, unter anderem im Rahmen des Innovationsfonds, viele Ansätze für innovative Versorgungsformen untersucht.  Jetzt geht es darum, diese Ergebnisse in einer komplexen Versorgungsrealität umzusetzen. Dazu brauchen wir eine theoretische Fundierung, die auf dem Kongress diskutiert werden soll“, erklärt Prof. Dr. Holger Pfaff, Kongresspräsident des DKVF 2021. „Theorie nutzen für einen besseren Erfolg in der Praxis, das ist mir ein großes Anliegen“, so Pfaff. Die Vorträge im ersten Vortragsstrang befassen sich damit, komplexe Versorgungskontexte besser zu verstehen, um Verbesserungen z.B. in der Interaktion zwischen Patient*innen und Fachkräften, in der Digitalisierung und in der interprofessionellen Zusammenarbeit zu ermöglichen. Im zweiten Strang stellen Forschende die Ergebnisse ihrer Projekte vor und setzen dabei den Fokus auf die Umsetzung in die Regelversorgung. Der dritte Vortragsstrang hat einen methodischen Schwerpunkt. Covid-19 und andere aktuelle Themen der Versorgungsforschung wie etwa Bedarfsplanung und Patient*innensicherheit werden im vierten Track behandelt.


Zu den Highlights des Kongresses zählt unter anderem die Plenarsitzung im Rahmen der Kongresseröffnung; sie trägt den Titel „Understanding complexity: dare more theory“. Die beiden Keynote-Sprecher Prof. Dr Jeffrey Braithwaite von der Macquarie University in Australien und Prof. Dr. Russell Mannion von der University of Birmingham in Großbritannien sind international führende Experten der Versorgungsforschung. Jeffrey Braithwaite erforscht die Komplexität von Gesundheitssystemen, in den Arbeiten von Russell Mannion geht es um die Frage, durch welche Eigenschaften sich gesunde und leistungsfähige Organisationen auszeichnen und wie sich die Organisationskultur von Gesundheitssystemen verbessern lässt.  Der Titel der zweiten Plenarsitzung am ersten Kongresstag lautet „Transferentscheidungen bei Versorgungsinnovationen – politische, empirische und theoretische Grundlagen“; die Keynote-Sprecher in dieser Veranstaltung sind Josef Hecken, der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, sowie Kongresspräsident Prof. Dr. Holger Pfaff.

 

Mehr Informationen unter www.dkvf.de.

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