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September |

Europäischer Gesundheitskongress München
30. September – 1. Oktober 2021

München, Hilton Munich Park & digital

www.gesundheitskongress.de

Es ist Zeit. Zeit, groß zu denken und mutig zu handeln. Zeit für grundlegende Reformen und einen echten Wandel. Wir müssen endlich aufhören, uns selbstzufrieden zurückzulehnen, wenn wir einen Schritt vorangekommen sind, sondern immer weiter machen und versuchen über uns hinauszuwachsen, Ziele zu erreichen, die vorher nur schwer erreichbar schienen.

 

In der Klimakrise warnen Wissenschaftler eindringlich vor dem sogenannten Kipppunkt, diesem Moment, an dem Folgen in Gang gesetzt werden, die sich nicht mehr aufhalten lassen. Auch im Gesundheitswesen gibt es diesen Point of no Return, den Zeitpunkt, an dem es nur noch schwierig oder gar zu spät ist, um zu handeln und man mit den Konsequenzen leben muss. Ein solcher Punkt kann eine Pandemie sein, aber auch wenn am Ende des laufenden Jahrzehnts die Babyboomer immer mehr auf das Gesundheitswesen angewiesen sind und im Alter gepflegt werden müssen.

 

Die Zeit läuft. Dessen sind sich seit der Corona-Pandemie immerhin die meisten Akteure bewusst. Kleine Reformen reichen nicht mehr. Es braucht grundlegende Reformen und echte Innovationen. Mit den althergebrachten Lösungen werden wir das Überschreiten des Kipppunktes jedenfalls nicht verhindern. Mit der Pandemie und den Debatten über einen echten Wandel im Gesundheitswesen ist nun vor und kurz nach der Bundestagswahl ein Momentum entstanden, solche Veränderungen anzugehen.

 

Seien Sie ein Teil des Wandels! Seien Sie dabei, wenn sich die führenden Persönlichkeiten der Branche auf dem Europäischen Gesundheitskongress München treffen, der am 30. September und 1. Oktober unter dem Motto „Der Beginn einer neuen Ära im Gesundheitswesen: Robust, Digital, Patientendemokratisch“ stattfindet.

 

In einer globalisierten Welt wird der Austausch mit anderen Ländern angesichts der komplexen Herausforderungen im Gesundheitswesen immer wichtiger, auch um lokale Versorgungsprobleme zu lösen. Niemand kann es sich länger leisten, aus Fehlern und Erfahrungen anderer NICHT zu lernen. Die Corona-Pandemie zeigte ebenfalls eindrucksvoll, dass wir mit all unserer Individualität doch ein Teil einer europäischen, ja gar globalen gesundheitlichen Risikogemeinschaft sind. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress München werden daher die Strategien einiger europäischer Länder bei der Bewältigung der Corona-Pandemie aufgearbeitet. Unter anderem wird Dr. Nils Anders Tegnell, Staatsepidemiologe der schwedischen Behörde für öffentliche Gesundheit, den viel diskutierten „Sonderweg“ seines Landes beleuchten.

 

Weitere renommierte Persönlichkeiten berichten aus erster Hand, wie ihre Länder den Herausforderungen im Gesundheitswesen begegnen, darunter Dr. Winfried Pinggera, Generaldirektor der österreichischen Pensionsversicherungsanstalt, Dr. Henrik Pfahler, Leiter Direktionsstab am Universitätsspital Basel, Prof. Dr. Reinhart Waneck, Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen a.D., Mentoring & Senior Expert Verband der leitenden Krankenhausärzte Österreich, Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer, Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mbH, und Dr. Benedikt Simon, ehem. CDO der Median Kliniken, jetzt Harkness Fellowship in Health Care Policy and Practice des Commonwealth-Fund.

 

Erste Analysen nach der Bundestagswahl

Wenige Tage nach der Bundestagswahl analysieren außerdem führende Persönlichkeiten aus Politik und allen Bereichen der Branche die neuen politischen Verhältnisse und was sie für das Gesundheitswesen bedeuten. Wir freuen uns u. a. auf Staatsminister Klaus Holetschek, MdL, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, StM. Melanie Huml, Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales in der Bayerischen Staatskanzlei, Maria Klein-Schmeink, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin Bündnis90/Die Grünen, Erwin Rüddel, Vorsitzender des Ausschuss für Gesundheit im Bundestag, CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein; 1. Vorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), Prof. Dr. Jörg Debatin, Leiter des Health Innovation Hub des Bundesministeriums für Gesundheit, Dr. Daniel Dettling, Gründer der Denkfabrik Institut für Zukunftspolitik, Leiter des Berliner Büro des Zukunftsinstituts, Dr. Martin Albrecht, Geschäftsführer und Bereichsleiter Gesundheitspolitik, IGES Institut, Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender, DAK Gesundheit, Prof. Dr. Jürgen Wasem, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinmanagement, Universität Duisburg-Essen, Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende, Marburger Bundesverband.

 

Der  Leitkongress für den Austausch zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz wird zum 20. Mal veranstaltet. Der Kongress findet in Präsenz mit limitierter Teilnehmerzahl und digital im Hilton München Park in München statt.

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