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Unternehmensnews |

Telemedizin: Damenbart, vorzeitiger Samenerguss, Akne – Fernarzt.com erweitert sein Angebot auf 15 Behandlungsfelder

Fernarzt.com

Fernarzt.com gab heute bekannt, ab sofort vier weitere Behandlungsfelder anzubieten, darunter Damenbart und Genitalwarzen. Neben den bisherigen Therapien mit Fokus auf Sexualgesundheit wie erektile Dysfunktion oder hormonelle Verhütung baut das Telemedizin-Portal somit sein Behandlungsspektrum für Lifestyle-Themen weiter aus. Für diese Art gesundheitlicher Belange gehen Patienten oft nicht gerne zum Arzt. Zudem können sie mit den Methoden der asynchronen Telemedizin - medizinischer Fragebogen und Foto-Analyse - sehr gut diagnostiziert und behandelt werden.  

 

“Unser Service erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wir wachsen aktuell von Monat zu Monat um 50 Prozent. Besonders nachgefragt sind die Folgeverschreibung der Pille sowie die Behandlung von erektiler Dysfunktion und von Chlamydien”, sagt Dr. Ahmed Wobi, Geschäftsführer von Fernarzt.com.

 

Erektile Dysfunktion: Alternative zum Schwarzmarkt

Für viele Belange, die mit sexueller Gesundheit zu tun haben, wollen Patienten nicht zu ihrem praktizierenden Arzt vor Ort. Insbesondere wenn es um erektile Dysfunktion geht, bestellen Männer stattdessen oft über illegale außereuropäische Versandapotheken oder bemühen sich, die Arznei auf dem Schwarzmarkt zu beziehen. Sie gehen damit das Risiko ein, unwirksame “Fake-Präparate” zu erwerben oder ohne ärztliche Betreuung verschreibungspflichtige Medikamente einzunehmen. Das Telemedizin-Portal Fernarzt.com bietet diesen Patienten die Möglichkeit, diskret aber mit standardisierter, ärztlicher Diagnose die gewünschte Behandlung zu erhalten.

 

Hormonelle Verhütung: Wartezeiten und Anfahrtswege umgehen

Ein weiteres, stark nachgefragtes Behandlungsfeld ist die hormonelle Verhütung für die Frau. Viele weibliche Patienten kommen in die Sprechstunde eines Arztes, um ein Folgerezept für “die Pille” zu erhalten, ohne dafür eine Untersuchung wahrzunehmen. Denn sie nutzen seit langer Zeit ein bestimmtes Produkt und sind zufrieden damit. Trotzdem müssen sie aktuell oft lange Anfahrtswege und Wartezeiten in Kauf nehmen. Fernarzt.com bietet diesen Frauen nun einen einfacheren und schnelleren Zugang.  

 

So funktioniert Fernarzt.com

Der Patient wählt einen Behandlungsgrund, füllt einen digitalen Anamnesebogen aus und beantwortet Fragen, die auf die jeweiligen Beschwerden zugeschnitten sind. Bei Bedarf werden Fotos erfragt und im Anschluss das passende Medikament ausgewählt. Der behandelnde Arzt prüft die Angaben des Patienten und stellt gegebenenfalls ein Rezept für die Medikation aus, welches er an eine  Partnerapotheke in den Niederlanden weiterleitet. Diese löst das Rezept ein und versendet die Arzneien an den Patienten. Dieser erhält sein Medikament in der Regel innerhalb von zwei Werktagen nach Bestellaufgabe, sofern keine Rückfragen des Arztes bestehen

 

Das Geschäftsmodell

Patienten tragen die Kosten der von Fernarzt.com vermittelten telemedizinischen Leistungen noch selbst. Pro erfolgreicher, vermittelter Behandlung berechnet das Unternehmen eine Gebühr zwischen 9,00 und 29,00 Euro. Das Medikament wird zusätzlich berechnet. Die Kalkulation ist so aufgesetzt, dass es für die Ärzte und die Partner-Apotheke in Venlo, für Fernarzt als Plattform-Betreiber und letztlich auch für den Patienten preislich interessant ist.

Eine Beispielrechnung für “hormonelle Verhütung”. Für die vermittelte Behandlung werden 9,00 Euro berechnet. Hinzu kommt das Medikament, beispielsweise eine 6-Monatspackung der Pille Maxim für 37,39 Euro.


Die Behandlungen von Fernarzt.com

 

Über Fernarzt.com

Fernarzt.com vermittelt in England praktizierende Ärzte, die auf Basis eines Online-Fragebogens eine Diagnose erstellen und rezeptpflichtige Original-Medikamente aus Deutschland verschreiben.