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Vernetzung |

Digitale Postzustellung an Leistungserbringer – BARMER erweitert Kommunikationsweg

Die BARMER erweitert ihren Kommunikationsweg mit Leistungserbringern. Seit Mitte September bietet sie als erste Krankenkasse den Service, Schreiben digital zu versenden.

Bereits heute lassen sich im digitalen Kommunikationskanal im Medizinwesen, kurz KIM, zum Bespiel elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) und elektronische Heil- und Kostenpläne (eHKP) versenden.

BARMER-Chef Straub: „Die BARMER ist richtungsweisend in der Kommunikation mit Leistungserbringern. Das zeigt sich auch an dem neuen Baustein auf diesem Kommunikationsweg. Je mehr Krankenkassen und Leistungserbringer die Möglichkeiten von KIM nutzen, desto größer werden die Vorteile für alle Beteiligten.“

Die BARMER erweitert den bereits etablierten digitalen Kommunikationsweg im Medizinwesen, kurz KIM, um einen weiteren richtungsweisenden Baustein. Seit Mitte September bietet sie als erste Krankenkasse die Option, Schreiben an Leistungserbringer digital zu versenden. Mit ihnen tauscht die BARMER jährlich mehrere Millionen Briefe. „Mit der digitalen Postzustellung wird der Austausch mit den Leistungserbringern noch einfacher, sicherer und nachhaltiger. Je mehr Krankenkassen und Leistungserbringer die Potenziale von KIM nutzen, desto größer werden die Vorteile für alle Beteiligten“, sagte Prof. Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER. 

 

Digitale Postzustellung wird schrittweise eingeführt

Die Kommunikation sei ausschließlich unter zugelassenen Teilnehmern der Telematikinfrastruktur möglich. Es werde jedoch nicht automatisch jedes Schreiben digitalisiert. Das gelte zum Beispiel dann, wenn das Original mit einer Unterschrift gebraucht werde. Die Umstellung erfolge schrittweise für die Dokumente, bei denen es fachlich und technisch sinnvoll sei. Zudem sei die Teilnahme für die Leistungserbringer freiwillig. „Die digitale Postzustellung an Leistungserbringer erfüllt hohe Sicherheitsstandards, erfolgt in Echtzeit und spart unnötigen postalischen Aufwand. Damit bietet sie in vielerlei Hinsicht einen echten Mehrwert für alle Beteiligten“, so BARMER-Chef Straub.

 

Quelle: BARMER