Die Ergebnisse verdeutlichen verschiedene Wege zur finanziellen Entlastung: geringere Behandlungs- und Hilfsmittelkosten, vermiedene Folgeerkrankungen und weniger Produktivitätsverluste durch Arbeitsausfälle und Frühberentung. Neben den in Studien nachgewiesenen geringeren Versorgungsausgaben zeigen Modellierungen zusätzliche langfristige Einsparpotenziale.
„Eine nachhaltige Stabilisierung der GKV braucht mehr als kurzfristige Einsparungen. Sie braucht eine Versorgung, die Erkrankungen wirksam behandelt, Verschlechterungen und Folgeerkrankungen vorbeugt und Folgekosten reduziert“, erklärt Dr. Anna Haas, Vorständin SVDGV.
Der SVDGV fordert, gesundheitlichen Nutzen und wirtschaftliche Entlastung in der politischen Diskussion zu betrachten. Wer eine wirksame und finanzierbare Versorgung gestalten will, sollte DiGA als Teil der Lösung stärken. Dafür braucht es innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, die Planungssicherheit schaffen und den Einsatz digitaler Therapien in der Versorgung erleichtern, statt ihn durch zusätzliche Bürokratie zu erschweren.
Die vollständige Evidenzübersicht ist hier abrufbar:
https://hub.digitalversorgt.de/dokumente/gesundheitsoekonomische-evidenz-diga
Quelle: SVDGV
