Der Druck auf Krankenhäuser steigt: Fachkräftemangel, knappe Kapazitäten, kurzfristige Ausfälle und permanent wechselnde Bedarfe treffen auf fragmentierte Prozesse, Datensilos und historisch gewachsene IT-Systeme. Vielerorts wird Ressourcenplanung noch mit Strukturen betrieben, die mit der heutigen Versorgungsrealität kaum Schritt halten können. Während Ressourcen immer knapper werden, fehlt häufig die Transparenz darüber, wann und wo sie tatsächlich benötigt werden.
Gleichzeitig verändern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen grundlegend. Moderne Technologien versprechen, Bedarfe früher zu erkennen und knappe Ressourcen zielgerichteter einzusetzen. Doch bevor KI-basierte Planung ihr Potenzial entfalten kann, stellt sich eine grundlegendere Frage: Wie reif ist die Ressourcenplanung in deutschen Krankenhäusern heute – und sind die organisatorischen, prozessualen, datenbezogenen und technologischen Voraussetzungen für den Einsatz von KI überhaupt gegeben?
Genau hier setzt die Studie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, HAW, in Hamburg und von nextOR an. Sie untersucht den aktuellen Reifegrad der Ressourcenplanung in deutschen Krankenhäusern und betrachtet zugleich deren Readiness für eine KI-basierte Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt steht dabei das Zusammenspiel von Management, Versorgungsprozessen, Planungsmethoden und Daten. Ziel ist es, ein differenziertes Bild des Status quo zu schaffen, bestehende Entwicklungspotenziale sichtbar zu machen und besser zu verstehen, welche Voraussetzungen Krankenhäuser für eine stärker integrierte und perspektivisch KI-gestützte Ressourcenplanung benötigen.
Die Studie richtet sich an Krankenhausgeschäftsführungen, Klinikleitungen, OP-Management sowie weitere Verantwortliche für Planung, Steuerung und Organisationsentwicklung. Die Ergebnisse sollen Transparenz schaffen, den Status quo sichtbar machen und konkrete Handlungsfelder für die kommenden Jahre aufzeigen.
Ihre Erfahrung zählt: Mit Ihrer Teilnahme geben Sie der Krankenhauspraxis eine Stimme, machen Ihre Perspektive sichtbar und tragen dazu bei, die Ressourcenplanung von morgen aktiv mitzugestalten.
Als Dankeschön erhalten Teilnehmende nach Abschluss der Umfrage Zugang zu den Studienergebnissen und den zentralen Erkenntnissen der Auswertung.
Link zur Studie: https://www.soscisurvey.de/studie_ressourcenplanung/
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