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Unternehmensnews |

Warum die Versorgung das Nadelöhr ist Zugang statt Wartezimmer: Medizin muss digitaler werden

Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von DrAnsay; Foto: © DrAnsay

Telemedizin und KI können Versorgung dorthin bringen, wo Patienten* sie brauchen. Eine aktuelle Umfrage zu medizinischem Cannabis zeigt, wie groß die Lücke zwischen Offenheit und tatsächlichem Zugang noch ist. Medizinische Versorgung darf nicht davon abhängen, wo jemand wohnt, wie schnell ein Arzttermin verfügbar oder wie kompliziert der Weg zu einer Therapie organisiert ist.

 

Für Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von DrAnsay, liegt genau darin eine der zentralen Aufgaben für das Gesundheitssystem: „Der Zugang muss einfacher, digitaler und niedrigschwelliger werden. Wir haben längst die technischen Möglichkeiten, medizinische Beratung unabhängig vom Wohnort stattfinden zu lassen. Trotzdem organisieren wir Versorgung noch viel zu oft so, als gäbe es weder Telemedizin noch KI. Digitalisierung darf im Gesundheitswesen kein Zusatzangebot sein. Sie muss sich dort zum Standard entwickeln, wo sie medizinisch sinnvoll und verantwortbar ist.“


Medizinisches Cannabis zeigt die Versorgungslücke
Wie relevant diese Frage ist, zeigt eine aktuelle Umfrage von DrAnsay, durchgeführt von Appinio unter 1.000 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren. 76 Prozent der Befragten stimmen zumindest eher zu, dass Cannabis als reguläre medizinische Behandlungsmöglichkeit anerkannt werden sollte, wenn die Therapie ärztlich verordnet und begleitet wird. Gleichzeitig fühlen sich nur 37 Prozent gut oder sehr gut über medizinisches Cannabis, mögliche Anwendungsgebiete sowie Chancen und Risiken informiert. Auch die Bereitschaft zur eigenen Behandlung ist vorhanden: 62 Prozent würden eine Therapie in Betracht ziehen, wenn ein Arzt sie empfehlen würde.

 

Die Zahlen zeigen vor allem eines: Es fehlt nicht grundsätzlich an Offenheit. Entscheidend ist, ob Patienten verlässliche Informationen und ärztliche Beratung tatsächlich erreichen. Ansay stellt heraus: „Drei von vier befürworten medizinisches Cannabis als reguläre Behandlungsoption, wenn sie ärztlich begleitet wird, aber nur gut ein Drittel fühlt sich wirklich informiert. Und wer unsicher ist, beginnt keine Behandlung. Da verlieren wir Patienten, denen eine Therapie helfen könnte – nicht an die Skepsis, sondern an die Unsicherheit. Unsere Aufgabe ist es, den Weg von der Offenheit bis zur ärztlich begleiteten Behandlung so einfach und verlässlich wie möglich zu machen."

 

Telemedizin bringt den Arzt zum Patienten
Gerade bei Therapien, für die regional nicht überall ausreichend spezialisierte Ärzte verfügbar sind, kann Telemedizin Versorgungshürden abbauen. Patienten können medizinische Fragen unabhängig vom Wohnort klären, ohne dass jeder Kontakt zwingend einen Praxisbesuch voraussetzt. Entscheidend bleibt die ärztliche Verantwortung. Telemedizin soll die medizinische Prüfung nicht ersetzen, sondern leichter erreichbar machen. Auch KI kann dabei eine größere Rolle übernehmen. Sie kann Informationen strukturieren, Anamnesen vorbereiten oder relevante Angaben für den Arzt vorsortieren. Damit entsteht mehr Zeit für die eigentliche medizinische Entscheidung. Dass neben der medizinischen Versorgung auch Orientierung fehlt, zeigen weitere Ergebnisse der Umfrage. Besonders häufig sorgen sich die Befragten vor Abhängigkeit sowie körperlichen und psychischen Nebenwirkungen.


Gleichzeitig wünschen sie sich genau zu diesen Themen mehr verlässliche Informationen. Medizinisches Cannabis steht beispielhaft für die größere Frage, wie Versorgung künftig organisiert werden soll. „Wir müssen aufhören, Digitalisierung im Gesundheitswesen nur als Komfortfunktion zu betrachten. Telemedizin und KI können darüber entscheiden, ob Menschen medizinische Hilfe überhaupt erreichen. Sie können auch zusätzlich dafür sorgen, dass Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten haben, wenn Bürokratie und repetitive Tätigkeiten digital aufgefangen werden. Genau daran sollten wir den Wert der Digitalisierung messen.“


Weitere Informationen finden Sie unter: https://can-ansay.com/

 

Dr. jur. Can Ansay
Dr. jur. Can Ansay ist Gründer und CEO von DrAnsay sowie Pionier der digitalen Gesundheitsversorgung. Seit 2018 entwickelt er telemedizinische Lösungen mit dem Ziel, medizinische Versorgung einfacher, schneller und patientenorientierter zu gestalten. Als Volljurist und Unternehmer verbindet er regulatorisches Know-how mit digitalen Geschäftsmodellen und versteht sich als konstruktiver Systemveränderer, der etablierte Strukturen hinterfragt und neue Wege für eine moderne Gesundheitsversorgung eröffnet.