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Den Schwung nutzen: So wird das deutsche Gesundheitswesen endlich digital

Deutschland hinkt beim Thema Digitalisierung hinterher: gegenüber seinen Nachbarländern, gegenüber anderen Mitgliedsstaaten der EU aber auch global betrachtet. Noch alarmierender ist die Situation, wenn sich der Blick auf unser Gesundheitswesen richtet. 

 

Im internationalen Vergleich mit 16 anderen Nationen belegte Deutschland im vergangenen Jahr gemäß des Digital-Health-Indexes der Bertelsmann Stiftung lediglich den vorletzten Platz. Andere Studien zeigen: Selbst bei einfachsten digitalen Angeboten im medizi­ni­schen Bereich – etwa der Online-Terminbuchung – bestehen nach wie vor große Unterschiede. Gegenüber anderen Branchen hierzulande, so die Einschätzung vieler Experten, beträgt der Rückstand des Gesundheitswesens rund zehn Jahre.  


Patienten wünschen mehr digitale Angebote und Tempo

Dabei liegen die Vorteile der Digitalisierung des Gesundheitswesens auf der Hand: eine verbesserte und ortsunabhängige Kommunikation, die Selbstüberwachung von Patienten mittels dafür vorgesehener Wearables und Apps, eine weitreichende Entlastung des medizinischen Personals von Papierkram und Routineaufgaben oder auch personalisierte Medizin aufgrund neuer Forschungs-, Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten – um nur einige Beispiele zu nennen. 

 

Patienten fordern dementsprechend schon lange auch im Gesundheitswesen Online-Dienste, wie sie es aus anderen Lebensbereichen längst gewöhnt sind. Die Pandemie hat diesen Trend noch einmal deutlich verstärkt. In einer aktuellen Bitkom-Studie beispielsweise waren drei Viertel der Befragten der Meinung, mit digitalen Technologien ließen sich Situationen besser bewältigen, die mit der aktuellen Corona-Krise vergleichbar sind. 71 Prozent forderten mehr Tempo beim Ausbau digitaler Angebote in der Medizin.

 

Corona wirkt als Katalysator

Tatsächlich hat sich in vergangenen eineinhalb Jahren bereits viel getan. Praktisch über Nacht haben Krankenhäuser, Arztpraxen und Versicherungen digitale Konzepte implementiert, die vorher jahrelang nur theoretisch diskutiert oder viel zu langsam praktisch umgesetzt wurden.

 

Deutlich wird dies beispielsweise anhand der stark gestiegenen Anzahl an Video-Sprechstunden. Verzeichnete die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) 2019 noch lediglich 3.000 in ihren Abrechnungsstatistiken, waren es im zweiten Quartal 2020 bereits 1,2 Millionen. Interessant dabei ist: Parallel mit der intensivierten Inanspruchnahme telemedizinischer Leistungen ist auch ihre generelle Akzeptanz – sowohl bei Patienten als auch bei Ärzten – signifikant gestiegen. 

 

Diesen Schwung gilt es nun zu nutzen, um vorhandene Lösungen zu optimieren, weiter auszubauen und das Gesundheitswesen in eine digitale Zukunft zu führen. Wie dies gelingen kann und auch Ihr Unternehmen profitiert, zeigt das Whitepaper “Digitalisierung im Gesundheitswesen”. Jetzt kostenlos herunterladen!