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Spitzensport bringt spannende Innovationen für die Medizin

Foto: Bühne und Auditorium der MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE 2018, © Messe Düsseldorf / ctillmann

Die 7. MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE am 20./21.11.2019 in Düsseldorf widmet sich Performance Medicine und Regeneration. Spitzentriathlet Sebastian Kienle ist dabei.

 

Was wird alles im Spitzensport getan, um Spitzenleistungen zu erbringen und welche Erkenntnisse aus dem Profisport sind für ein breiteres Bevölkerungssegment relevant? Das sind zwei der Fragen, denen sich die 7. MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE widmet. Hier wird der sportmedizinische Fortschritt allen Interessierten nahegebracht und Networking zwischen Experten aus Sportmedizin, Sportwissenschaft und Gesundheitsbranche großgeschrieben. Im Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 und drei Jahre vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 geht es natürlich auch um die s. g. `Performance Medicine´. Ein heißes Thema dabei ist beispielsweise die Regeneration.

 

 

Foto: Tracking 1 auf der MEDICA, © Messe Düsseldorf

So ist mit Sebastian Kienle einer der besten Triathleten der Welt bei der Konferenz dabei. Er siegte beim Ironman World Championship in Hawaii 2014 und wurde u. a. auch drei Mal Ironman-Europameister. Kienle schilderte erst kürzlich gegenüber einem Lifestyle-Magazin: „Wenn ich einen eineiigen Zwilling hätte und der würde seine Karriere ohne Technologie und Datenanalyse bestreiten – er hätte keine Chance.“ Beim Training setzt er auf neueste Technologien und richtet sein Training nach den in Echtzeit verfügbaren Daten aus. Welche Daten dabei eine Rolle spielen für Vorbereitung, Wettkampf, Regeneration und Präventionen von Verletzungen und Krankheiten, wird er am Mittwochmittag, 20. November bei der MMSC als Keynote-Sprecher berichten.

 

 

Foto: Tracking 1 auf der MEDICA, © Messe Düsseldorf

Konkret um den olympischen Sport geht es im Vortrag „Summer is coming! Preparation to Tokyo 2020 Olympics” von Dr. Stéphane Bermon, Geschäftsführer des Health & Science Department des IAAF. Die zu erwartende Hitze wird die Leichtathleten und ihre Teams vor große Herausforderungen stellen. So bewegt sich bei normalen Umgebungsbedingungen der Anstieg der Körpertemperatur unter Belastung zwischen 37 und 39 Grad Celsius. Wenn die Umgebungstemperatur hoch ist, kann die Körperkerntemperatur beim Marathonlauf auf mehr als 39 Grad Celsius ansteigen und es kann zur Beeinträchtigung von körperlichen Grundfunktionen und medizinischen Folgeschäden kommen. Hitzekammern, Trainingsorte mit erhöhter Temperatur, neue biomedizinische Geräte wie einnehmbare Pillen zur Messung der Temperatur, Schweißanalysatoren, Wärmebildkameras, speziell entwickelte Kleidung und tragbare Elektrolyt- oder thermische Analysatoren werden verwendet, um entweder Forschungen für bessere vorbeugende Maßnahmen durchzuführen oder die Behandlung von Athleten mit Hitzschlag zu optimieren.

 

 

Foto: Smart Watch auf der MEDICA, © Messe Düsseldorf

Informationen zur Konferenz sind online abrufbar unter: https://www.medica.de/mmsc1