Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden
Bundesanzeiger Verlag präsentiert EU-Business-Wallet für die Unternehmens-ID beim Wallet Forum – Halle 6.2 | E-105
Wenn Unternehmen und Einrichtungen in der Telematik-Infrastruktur sich heute in der TI ausweisen, dann nutzen sie die SMC-B Karte und den Connector nach gematik Spezifikation – zukünftig geschieht dies mit einer digitalen Unternehmensidentität, die dann auch außerhalb der Telematik-Infrastruktur von Krankenhäusern, Apotheken, Pflege-Unternehmen, therapeutischen Praxen, Kostenträgern und anderen Gesundheitseinrichtungen genutzt werden kann.
Mit der EU Business-Wallet und dem Aufbau eines europäischen Vertrauensraum für Unternehmensidentitäten werden mit der eIDAS 2.0-Verordnung hierfür gerade die Voraussetzungen geschaffen: Zukünftig erhält jedes Unternehmen in Europa die Möglichkeit, sich eindeutig als Unternehmen digital auszuweisen und gleichzeitig Vertretungsberechtigungen und Vollmachten zu präsentieren. Genauso wie bei der EUDI-Wallet für natürliche Personen enthält dieser Ansatz auch Funktionen zu digitaler Signatur bzw. Siegel und zum Austausch von Dokumenten und strukturierten Daten. Damit steht erstmalig ein branchenübergreifender Standard für digitale Unternehmensidentitäten und den sicheren, datenschutzkonformen Austausch von Unternehmensdaten und Gesundheitsdaten auf Basis von EU-Standards zur Verfügung.
Und welche Bedeutung hat das für den Gesundheits-Sektor?
Mittelfristig werden SMC-B Karten als Nachweis für eine Unternehmens-ID in der Telematikinfrastruktur abgeschafft werden. Auch die aktuell veröffentlichte Brückentechnologie mit Nutzung eines hochsicheren Speichermediums, sogenannte „HSM-B Lösung“ wird daran nichts ändern. Denn für eine ganzheitliche digitale Lösung werden ähnliche Prinzipien benötigt, wie sie über die EUDI-Wallet bereits kommendes Jahr für Personenidentitäten ermöglicht werden. Die EU-Kommission hat mit der eIDAS 2.0 Verordnung die Voraussetzungen geschaffen, dass die EU Business-Wallet als interoperable und hoch sichere Lösung in den kommenden 2 Jahren für alle Gesundheitseinrichtungen verfügbar sein wird. Damit erhält jedes Unternehmen eine eindeutige und europaweit nutzbare Kennung die sog. European Business Wallet Owner Identification Data (EBWOID), die dann auch innerhalb der TI als sichere Identität Verwendung finden kann. Mit dieser Unternehmensidentität lassen sich aber auch Vertretungsberechtigungen und Vollmachten abbilden, so dass diese digitale Lösung für vielfältige Prozesse auch in Kombination mit der EUDI-Wallet genutzt werden wird. Bevollmächtige Mitarbeiter können hierüber ebenfalls digitale Signaturen ausstellen und Dokumente bzw. Daten einfach mit anderen teilen – und das in der TI und über die Grenzen der TI bzw. des Gesundheitsmarkts hinaus.
Viele Prozesse für Geschäftspartner, Kunden und Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtungen werden von der EU-Business-Wallet profitieren und dies nicht nur für die Anbindung an die Fachanwendungen der TI, sondern auch für die digitale Kontoeröffnung, Bezahlung von Rechnungen, Kommunikation mit Behörden oder die Umsetzung von digitalen Mitarbeiterausweisen. Durch den branchenübergreifenden und europäischen Standard im Hinblick auf Interoperabilität und Datensicherheit wird dieses eIDAS 2.0 Ökosystem sowohl im European Health Data Space als auch in der gesamten europäischen Geschäftswelt zum Einsatz kommen.
Bundesanzeiger Verlag Expertise mit Unternehmensregister als Grundlage für die EU Business-Wallet
In Deutschland besitzt der Bundesanzeiger Verlag als registerführende Stelle des Unternehmens- und Transparenzregisters heute über die größte Expertise, wenn es um den Nachweis von Unternehmensidentitäten geht. Dieses Wissen und auch die Lösungskompetenz bringt er in den Gesundheitsmarkt ein. Auf der DMEA zeigen Dennis Hannemann und Emily Kornowski auf ihrem Stand beim Wallet Forum (Halle 6.2 | E-105) welche Potentiale mit der EU Business-Wallet für Gesundheitseinrichtungen bei der Gestaltung digitaler Prozesse entstehen werden. Mit einem eigenen Konzept zur Leistungserbringer-ID bzw. der Ablösung der SMB-C Karten in der TI über die EU Business-Wallet stoßen sie die Diskussion für eine zukunftsfähige und nachhaltige Lösung an – digitale Souveränität und europaweite Nutzung werden für Gesundheitseinrichtungen möglich!
Konkreter Nutzen der EU-Business-Wallet, wie sie bereits heute in Projekten verprobt werden, lässt sich am Beispiel der Kontoeröffnung zeigen: Unternehmensdaten inkl. der Vertretungsberechtigungen werden digital an eine Bank weitergegeben und eine rechtssichere Kontoeröffnung damit mit wenigen Klicks möglich – hierfür gibt es zahlreiche weitere Beispiele wie Gesundheitseinrichtungen von einer EU Business-Wallet profitieren werden.
„Wir freuen uns als Bundesanzeiger Verlag enorm auf den Dialog mit dem Gesundheitsmarkt, dem wir ein großes Potential bei der Nutzung von Unternehmens-Identitäten zusprechen. Wir werden auf der DMEA zeigen, was hier möglich sein wird und wie wir unsere langjährige technische und regulatorische Expertise in diese wichtige Branche einbringen können – dazu haben wir uns gut vorbereitet!“ betont Dennis Hannemann - Director Regulatory Strategy & Digital Identity beim Bundesanzeiger Verlag
IT Verantwortliche von Krankenhäusern, Digitalbeauftragte von Gesundheitsunternehmen und Kostenträgern, Eigentümer von Praxen profitieren vom Dialog mit dem Bundesanzeiger beim Wallet Forum auf der DMEA. Mit diesen Beiträgen auf dem Wallet Forum werden die Lösungsansätze präsentiert:
Dennis Hannemann und Emily Kornowski freuen sich auf Ihren Besuch und den Austausch zur digitalen Zukunft von Gesundheitsrichtungen unter Nutzung der European Business-Wallet zur Verfügung.