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Leichtle, Anke Prof. Dr. med.

Prof. Dr. med. Anke Leichtle

Direktorin
Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf-Halschirurgie, Phoniatrie und Pädaudiologie Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Telefon: +49 511 532 6565

E-Mail-Kontakt
https://www.mhh.de/hno/


Prof. Anke Leichtle hat Humanmedizin in Tübingen studiert und dort 2006 promoviert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie an den Universitäten in Bonn, Bielefeld und Lübeck, wo sie 2016 habilitierte. Von 2006 bis 2009 war sie als Post-doc in San Diego, USA, im Forschungslabor von Prof. Dr. Allen Ryan und legte dort die Grundlagen ihrer wissenschaftlichen Mittelohrexpertise. In den vergangenen Jahren leitete sie am Uniklinikum Lübeck die Mittelohr-AG und war in der plastisch rekonstruktiven, onkologischen und ästhetischen Chirurgie tätig.

Seit Mai 2026 ist Prof. Anke Leichtle Direktorin der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf-Halschirurgie, Phoniatrie und Pädaudiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, eine der führenden universitären Einrichtungen Deutschlands und insbesondere in der HNO-Heilkunde international anerkannt als größtes Zentrum für Cochlea-Implantationen. Professorin Leichtle ist eine ausgewiesene Expertin für Otologie und moderne Ohrchirurgie. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer klinischen Tätigkeit liegt in der Behandlung von Mittelohrerkrankungen sowie in der Anwendung innovativer mikrochirurgischer und minimalinvasiver Verfahren. Darüber hinaus verfügt sie über große Erfahrung in der Hörrehabilitation mit Implantatsystemen, darunter Cochlea-Implantate, aktive Mittelohr- und Knochenleitungsimplantate. Ein weiterer klinischer Schwerpunkt liegt in der Therapie von Kopf-Halstumoren, der Behandlung von Erkrankungen der Speicheldrüsen und Nasennebenhöhlen sowie der Atresiechirurgie des Ohres.

Auch wissenschaftlich ist Professorin Leichtle international ausgewiesen: Ihre Forschung konzentriert sich insbesondere auf immunologische Prozesse bei Mittelohrerkrankungen und die Mechanismen der Entstehung und Chronifizierung von Entzündungen. Ihr Ziel ist es, neue Therapieansätze für entzündliche Erkrankungen des Ohres zu entwickeln und die Behandlung von Hörstörungen weiter zu verbessern.