E-HEALTH-COM ist das unabhängige Fachmagazin für Gesundheitstelematik, vernetzte Medizintechnik , Telemedizin und Health-IT für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Mehr

Für das ePaper anmelden

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden

Anmelden

Passwort vergessen?

Health-IT |

Alle Zeichen auf Interoperabilität

Bochum ist für ein paar Tage der Mittelpunkt von eHealth-Europa: Über 300 Ingenieure testen IT-Lösungen beim Connectathon von IHE-Europe. Und der 1. Deutsche Interoperabilitätstag von bvitg, IHE-Deutschland und ZTG bringt satte 180 Teilnehmer an die Ruhr.

 

Lange Tischreihen dominieren den Europäischen Connectathon im Ruhr Congress in Bochum. Vorne sitzen in lila T-Shirts die „Monitore“. Sie kontrollieren hunderte von Tests, bei denen die Entwickler von rund 80 teilnehmenden Firmen ihre Gesundheits-IT-Lösungen miteinander verschalten, um zu sehen, ob der Datenaustausch über die jeweils implementierten IHE-Profile funktioniert oder nicht. „Klappt etwas nicht, kann es sofort ausgebessert und der Test dann wiederholt werden“, sagt IHE-Experte Eric Poiseau, der die Sinfonie aus hunderten von Computern in diesen Tagen dirigiert.

 

Doch auch außerhalb der Testarena ist in Bochum einiges los. Gestern beim dritten Europäischen Interoperabilitätssymposium von IHE-Europe, betonte Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, dass interoperable Gesundheits-IT-Lösungen nicht nur aus medizinischer, sondern auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht für Europa unverzichtbar seien. Und heute trägt der 1. Deutsche Interoperabilitätstag diese Botschaft ins Inland.

 

Mehr innerdeutsche Aufmerksamkeit für Interoperabilität in der Gesundheits-IT tut not: „Es ist noch immer etwas schwierig in Deutschland, aber wir hoffen, dass wir vorwärts kommen“, betonte IHE User-Co-Chair Professor Peter Mildenberger aus Mainz.

Text: Redaktion E-HEALTH-COM