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E-Rezept: 100 Tage verbindlicher Standard

Seit dem 1.1.24 sind (Zahn-)Arztpraxen und Krankenhäuser verpflichtet, das E-Rezept-für verschreibungspflichte Medikamente in der Regelversorgung zu nutzen.

Bild: © gematik

Seit Beginn des Jahres sind mehr als 124 Millionen E-Rezepte von Patientinnen und Patienten eingelöst worden, insgesamt liegt die Anzahl bei 143 Millionen. Wöchentlich werden bis zu 10 Millionen E-Rezepte eingelöst. Am vergangenen Freitag (05.04.2024) waren es erstmals mehr als zwei Millionen. Im Schnitt stellen wöchentlich derzeit mehr als 80.000 medizinische Einrichtungen mindestens ein E-Rezept aus.

 

Auch die Downloadzahlen der E-Rezept-App haben im Laufe des ersten Quartals 2024 zugelegt: Mittlerweile liegt die Zahl der Downloads bei 1,8 Millionen. Die Einlösung mit der Gesundheitskarte hat sich als beliebtester Einlöseweg etabliert.

 

Damit Patientinnen und Patienten ihr Medikament schnellstmöglich erhalten, sollte das E-Rezept direkt im Behandlungsgespräch signiert werden. Ärztinnen und Ärzten steht dazu die Komfortsignatur bereit.

 

Patientinnen und Patienten entscheiden selbst, welchen Einlöseweg sie für das E-Rezept nutzen möchten. Bei der Gesundheitskarte und der App erhalten sie in der Regel keinen Papierausdruck, auch wenn weiterhin ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht. Mithilfe der E-Rezept-App können dennoch Rezeptdetails und Verordnungsinhalte auf dem Smartphone eingesehen werden. Somit behalten Patientinnen und Patienten den Überblick, was konkret von der Arztpraxis verschrieben wurde.

 

Quelle: gematik