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Vernetzung |

Elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge in Köln gestartet

(v.l. unten): Oberbürgermeisterin Henriette Reker, NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens; (v.l. Mitte): Hans-Werner Veen, Landeschef der DAK-Gesundheit, Wilhelm Meis, Leiter des Regionalzentrums Köln der DAK-Gesundheit; (v.l. oben): Marc Ruda, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Köln, Stephan Santelmann, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren der Stadt Köln; © Stadt Köln

Ab dem 1. April 2016 erhalten auch der Stadt Köln zugewiesene Flüchtlinge eine elektronische Gesundheitskarte. Diese verbessert die medizinische Versorgung indem sie Erkrankten den direkten Weg in eine ärztliche oder zahnärztliche Behandlung eröffnet. Mit der elektronischen Gesundheitskarte können Flüchtlinge, wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger auch, direkt in ärztliche Behandlung gehen, wenn sie akut erkrankt sind.

 

Ermöglicht wurde die Neuregelung durch die von Gesundheitsministerin Barbara Steffens gemeinsam mit den Krankenkassen geschlossene Rahmenvereinbarung zur Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge. Anlässlich der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Köln erklärt die Ministerin: „Dass die Stadt Köln sich für den Einsatz der Gesundheitskarte für Flüchtlinge entschieden hat,  freut mich als Gesundheitsministerin sehr. Denn es ist gut, wenn Flüchtlinge wie jeder andere Mensch in Deutschland direkt zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen können, wenn sie akute Schmerzen haben oder krank sind. Aus rein gesundheitspolitischer und humanitärer Sicht, aber auch unter finanziellen Gesichtspunkten. Denn unnötige Wartezeiten können den Krankheitsverlauf verschlechtern und damit am Ende auch die Kosten einer Behandlung erhöhen. Durch Köln und die anderen Kommunen, die sich bereits für die eGK entschieden haben, erhält bereits jeder dritte Flüchtling in Nordrhein-Westfalen eine Gesundheitskarte.“

Quelle: Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen