OR.NET ist ein Netzwerk, das seit Jahren daran arbeitet, Medizingeräte sicher, offen und herstellerübergreifend zu vernetzen. Dazu nutzen die Mitglieder den SDC-Standard (Service-oriented Device Connectivity)*.
Bedeutung von OR.NET für die Medizinwelt
OR.NET bündelt Expertise aus Industrie, Klinik-IT und Forschung, um offene Schnittstellen und Sicherheitsanforderungen für den OP- und Intensivbereich zu definieren. Für Praktiker im Klinikalltag bedeutet das die Entstehung eines gemeinsamen Rahmens für Interoperabilität. Dahinter steckt die Idee, dass der Integrationsaufwand reduziert, Zulassungsfragen erleichtert und die Grundlage für zertifizierbare, sichere Vernetzung gelegt werden sollen.
Wert des SDC-Standards für Patientensicherheit und Klinikmanagement
SDC ermöglicht eine sichere, bidirektionale Kommunikation zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller. Dadurch lassen sich Alarme, Messwerte und Steuerbefehle konsistent und nachvollziehbar übertragen.
Kliniken können profitieren durch:
- Eine potentiell höhere Patientensicherheit, da verlässliche Geräteinteraktionen und eine mögliche Reduktion von Fehlalarmen das klinische Umfeld unterstützen können.
- Unterstützung effizienterer Abläufe, etwa durch automatisierte Datenflüsse und eine zentrale Visualisierung im OP, die Transparenz und Koordination erleichtern können.
- Verbessertes Ressourcenmanagement, da interoperable Geräte dazu beitragen können, Wartung, Inventarverwaltung und klinische Workflows übersichtlicher und einfacher zu gestalten.
Dies kann in letzter Konsequenz schnellere Therapieentscheidungen, koordiniertere Teamabläufe und ein eventuell geringeres Risiko bei sicherheitskritischen Eingriffen ermöglichen.
Warum Baxter Teil des Netzwerks wird
„Wir wollen die Weiterentwicklung offener und interoperabler Medizintechnik mit SDC aktiv mitgestalten und klinische Anforderungen in die Zusammenarbeit einbringen“, erläutert Mattes Papendieck, Director Global Marketing das Engagement. Baxter sieht offene Standards als Motor für Innovation.
Die Mitgliedschaft dient dazu, die Weiterentwicklung von SDC aktiv mitzugestalten und interoperable Lösungen praxisnah zu testen. Ziel ist es, als Teil eines starken Netzwerks mit allen Partnern eine Zukunft zu gestalten, in der Medizintechnik tatsächlich vernetzt ist - ganz im Sinne der Baxter-Vision „Save and Sustain Lives“.
Treffen Sie Baxter auf der DMEA
Besuchen Sie das Baxter Team auf der DMEA. Vor Ort zeigen die Experten konzeptionelle Demonstrationen zur SDC‑basierten Vernetzung und wie die Zukunft der MedTech-Vernetzung aussehen kann:
- Baxter Stand Halle 4.2 Stand D‑112
- OR.NET e.V. Stand Halle 6.2 Stand D‑101
Über Baxter Medical Systems GmbH & Co. KG:
Tagtäglich verlassen sich Millionen Patienten und medizinische Fachkräfte auf Baxters marktführendes Produktangebot in den Bereichen Intensivmedizin, parenterale Ernährung, Krankenhausbedarf, Biomaterialien für die Chirurgie und Dienstleistungen. Seit über 90 Jahren engagieren wir uns an der kritischen Schnittstelle zwischen Innovationen, die Leben retten und erhalten, und den Ärzten, die dies erst ermöglichen.
Baxter Medical Systems setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung von Dienstleistungen, Connectivity und patientenorientierter Versorgung ein. Das Unternehmen kombiniert Spitzentechnologie mit einer menschlichen Note und stellt so sicher, dass die Lösungen den individuellen Bedürfnissen von Patienten, medizinischem Fachpersonal und Einrichtungen gleichermaßen gerecht werden. Das Lösungsportfolio umfasst das Spektrum traditioneller chirurgischer Disziplinen bis hin zu Hybrid- und Robotik-Operationssälen (OPs) und bietet alles, was für hervorragende Ergebnisse und effiziente Abläufe benötigt wird.
* Disclaimer: SDC ist ein sich entwickelnder Interoperabilitätsstandard, der sich derzeit in der aktiven Forschungs- und Entwicklungsphase befindet und kein im Handel erhältliches Produkt von Baxter ist.
