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Unternehmensnews |

Ein Plus an Arzneimitteltherapiesicherheit: Meierhofer liefert Lösung für die volldigitalisierte Klinikapotheke

Meierhofer bringt Qualität, Tempo und Sicherheit in den pharmazeutischen Arzneimitteltherapie-Workflow. Von der Validierung der Verordnungen durch Apotheker*innen bis hin zur Unit-Dose-Anbindung: Mit M-Medikation erhält das Personal von Klinikapotheke und Station leistungsstarke, digitale Instrumente an die Hand. Arzneimittelsubstitution und robotikunterstützte Unit-Dose-Kommissionierung inklusive Fraktionierlogik markieren hier zwei technologische Höhepunkte für den Arbeitsalltag. Meierhofer zeigt mit den Neuerungen in M-Medikation Version 5.5, dass sich Sorgfalt und Geschwindigkeit im Medikationsprozess nicht ausschließen. Die etablierte Medikationslösung wurde in enger Zusammenarbeit mit Klinikapotheker*innen erweitert.

Bild: © Meierhofer AG

Mit M-Medikation[1] erhalten Klinikapotheken fachspezifische Funktionen für die klinisch-pharmazeutische Prüfung und Vidierung patientenindividueller Arzneimitteltherapie. Hierzu zählen ein integrierter Apothekenarbeitsplatz und das Kommissionierungsmodul mit Anbindung an den Kommissionier-Automaten. „Mit Sachverstand und Praxiskenntnis haben wir M-Medikation speziell für die Klinikapotheke weiterentwickelt. Wir bieten einen Funktionsumfang, der die einzelnen pharmazeutischen Tätigkeiten im Detail unterstützt, dabei aber den ganzen Arzneimittelprozess mitdenkt. So helfen wir letztendlich allen – ärztlichen, pharmazeutischen und pflegerischen Fachpersonen – aktiv im Arbeitsalltag“, bringt es Alexander Bernsmeier, Teamleiter Produktentwicklung, auf den Punkt.

 

Klinikapotheke als Partnerin für eine sichere Medikation auf Station

Apotheker*innen prüfen die ärztlichen Verordnungen auf Plausibilität und unterbreiten bei Bedarf Optimierungsvorschläge. Durch den Zugriff auf digitale Befunde und Diagnosen sind sie aktiv in die Arzneimittelanamnese, den Klinikaufenthalt und das Entlassmanagement eingebunden. Ihre Expertise fließt direkt in die Therapieplanung ein. Damit tragen sie entscheidend zur Qualität der Versorgung bei. Christian Köhl, Bereichsleiter Kundenprojekte & Vertrieb Deutschland, führt weiter aus: „Wir liefern Klinikapotheken, was sie softwareseitig für den digitalisierten Medikationsprozess brauchen. Kunden, die bereits seit vielen Jahren auf M-Medikation setzen, begeistert die Kombination aus digitaler Arzneimittelsubstitution, strukturierter Verordnung und Unit-Dose-Versorgung. Hier ist viel Expertise von Apotheker*innen eingeflossen, sowohl von unserer Seite als auch in enger Zusammenarbeit mit Maximalversorgern und Klinikketten. Das schafft ein neues Versorgungsniveau für die ganze Klinik.“

 

Arzneimittelsubstitution: Klinikpräparate fast schon maßgeschneidert

Die digital gestützte Arzneimittelsubstitution vereinfacht die Umstellung der Hausmedikation auf die in der Klinik verfügbaren Präparate der Hausliste. Dabei werden Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform und Indikation automatisch abgeglichen, inklusive Umrechnung auf die angepasste Dosierung bei abweichenden Wirkstärken. Auch komplexe Arzneimittelsubstitutionen, wie die Umstellung von Kombi- auf Monopräparate oder die Berücksichtigung kundenindividueller Äquivalenzdosistabellen werden unterstützt. Die Vorschläge basieren auf geprüften Wirkstoffäquivalenzen durch die Klinikapotheken sowie den Daten des Arzneimittelkatalogs ABDAmed2.

 

Unit-Dose-Medikation: Präzise Kommunikation mit dem Kommissionierautomaten

Die Apotheker*innen führen ihre strukturierte Medikationsanalyse unter anderem anhand der integrierten Medikationschecks sowie der Prüfung auf Teilbarkeit durch. Die Apothekervidierung wird direkt an der Verordnung vorgenommen und qualifiziert nach Apothekenrecht für die anschließende robotikunterstützte Unit-Dose-Kommissionierung der Medikation. Kommissionierte Arzneimittel übergibt M-Medikation automatisch an das Materialwirtschaftssystem: die Basis für Verbuchung, Nachbestellung und Rechnungslegung.

 

Mit der Entwicklung einer Fraktionierlogik in der Kommissionierung erweitert Meierhofer die Arzneimittelsubstitutionen zielführend um eine pharmakoökonomisch optimierte Bereitstellung von Arzneimitteln für Patient*innen. Diese berücksichtigt die Verfügbarkeit, Anzahl der Tabletten oder Kapseln, notwendige Teilungen von Arzneimitteln und die Dosierbarkeit.

 

Mit den neuen Funktionen adressiert Meierhofer gezielt Klinikapotheker*innen und ihre besondere Rolle bei der patientenindividuellen Arzneimittelversorgung im Krankenhaus.

 

Über Meierhofer

Meierhofer ist ein führender Anbieter von Software-Lösungen und damit verbundenen Dienstleistungen für die digitale Patientenversorgung in Krankenhäusern, Kliniken und Spitälern im deutschsprachigen Raum. Seit mehr als 37 Jahren unterstützt das inhabergeführte Unternehmen Gesundheitseinrichtungen bei der Steuerung und Digitalisierung medizinischer, pflegerischer und administrativer Prozesse. Rund 250 Kunden aller Bettengrößen setzen auf das Krankenhausinformationssystem, PDMS sowie weitere Speziallösungen von Meierhofer, die sich vor allem auch durch ihre Integrationsfähigkeit in andere Systeme auszeichnen. Das Unternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeitende an acht Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

www.meierhofer.com

 

[1] M-Medikation ist ab Version 4.x.x ein Medizinprodukt der Klasse IIa. Hersteller: Meierhofer Medizintechnik GmbH, Einsteinring 30, 81829 München, Deutschland; Niederlassung: Emilienstr. 15, 04107 Leipzig, Deutschland