Ab dem 15. Juli können zunächst Kassenzahnärztliche Praxen sowie Institutionen des elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR), die über ein TI-Gateway-Nutzerkonto verfügen, die neuen virtuellen Institutionsidentitäten SM-B bei medisign beantragen. Die Zulassung für weitere Sektoren wird im laufenden Quartal folgen.
Die SM-B ermöglicht eine sichere und vertrauenswürdige Authentisierung von Institutionen innerhalb der Telematikinfrastruktur. Durch die Nutzung in Verbindung mit dem TI-Gateway entfällt die Notwendigkeit einer physischen Institutionskarte (SMC-B). Damit profitieren Leistungserbringer von einer vereinfachten Verwaltung digitaler Identitäten, einer höheren Flexibilität sowie einer modernen und effizienten Anbindung an die TI.
„Die Zulassung durch die gematik ist ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung digitaler Identitäten im Gesundheitswesen. Mit der SM-B schaffen wir die Grundlage für eine sichere, kartenlose Nutzung zentraler TI-Anwendungen und unterstützen Leistungserbringer bei der Umsetzung moderner TI-Gateway-Lösungen“, erklärt Armin Flender, Geschäftsführer der medisign.
Die neuen Zertifikate leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur und unterstützen die von der gematik vorangetriebene Transformation hin zu softwarebasierten Identitäten und einer vereinfachten TI-Anbindung.
Interessierte Praxen und Institutionen können die Beantragung der SM-B ab dem 15. Juli über das Antragsportal (www.hsm-b.de) der medisign vornehmen.
Über medisign
Als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) produziert die medisign GmbH im Auftrag verschiedener Standesorganisationen des Gesundheitswesens und des elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR) elektronische Heilberufsausweise (eHBA) sowie Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) für zahlreiche Heil- und Gesundheitsberufe. Während sich Praxen, Apotheken und weitere Gesundheitseinrichtungen mit der SMC-B an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden, ist der eHBA ein personenbezogener Ausweis, mit dem sich Leistungserbingende in der digitalen Welt identifizieren und Dokumente qualifiziert signieren können. Mit rund 250.000 ausgegebenen Ausweisen zählt medisign zu den führenden Anbietern für elektronische Signatur im deutschen Gesundheitsmarkt. Das 2004 gegründete gemeinsame Unternehmen der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank mit Sitz in Düsseldorf/Kaarst realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.
