Die in Zusammenarbeit mit Frost & Sullivan durchgeführte Studie zeigt, dass die Komplexität von Kommunikation nach wie vor eine große Herausforderung im Gesundheitswesen darstellt. Fast zwei Drittel (62 %) der Beschäftigten im Gesundheitswesen geben an, dass sie nur unzureichend in neuen Technologien geschult wurden, was ihr Vertrauen in neue Systeme beeinträchtigt.
Das Problem ist nicht nur ein Mangel an Ressourcen, sondern auch die Umsetzung: 63 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen geben an, dass sie neue Tools nur ungern nutzen. Dieser Widerstand könnte auf die Belastung durch zu viele Kommunikationsmittel (66 %) oder den Mangel an geeigneten rollenspezifischen Tools (64 %) zurückzuführen sein.
Die Auswirkungen auf die Patient:innen sind erheblich. Denn die Abhängigkeit von veralteten oder unzureichenden Kommunikationssystemen erhöht das Risiko für die Patientensicherheit und die Qualität der Versorgung. Dies wiederum führt zu Behandlungsverzögerungen, einer erhöhten Belastung des medizinischen Fachpersonals und beeinträchtigt die Patientenversorgung.
„Wenn Kommunikationssysteme ausfallen, hat das weitreichende Auswirkungen, die über die betriebliche Effizienz hinausgehen“, so Luiz Domingos, CTO bei Mitel. „Im Gesundheitswesen können selbst kurze Verzögerungen oder Ausfallzeiten erheblichen Druck auf die Pflegeteams ausüben und die Patientensicherheit beeinträchtigen.“
„In einer Zeit zunehmender Turbulenzen im gesamten Gesundheitssystem – geprägt von Personalmangel, Burnout, steigenden Kosten und einer höheren Nachfrage durch die alternde Bevölkerung – ist effektive Kommunikation entscheidend“, fügt Luiz Domingos hinzu. „Die Studie zeigt deutlich, wie dringend die Kommunikation im Gesundheitswesen modernisiert werden muss. Nur so lassen sich betriebliche Lücken schließen und eine konsistente, patientenorientierte Versorgung gewährleisten.“
Die Untersuchung zeigt eine klare Verschiebung der Prioritäten bei Führungskräften im Gesundheitswesen. Sie erkennen, dass Investitionen notwendig sind – ebenso wie eine stärkere Unterstützung des Pflege- und Behandlungspersonals und eine bessere Patientenversorgung.
Bei ihren strategischen Investitionen konzentrieren sich IT-Verantwortliche im Gesundheitswesen vor allem auf folgende Bereiche:
- 60 Prozent priorisieren Arbeitsabläufe, die medizinisches Fachpersonal direkt unterstützen.68 Prozent priorisieren Verbesserungen in der Notfall- und Intensivmedizin.
- 59 Prozent konzentrieren sich auf Abläufe in Pflege und stationärer Versorgung, um den täglichen Betrieb zu stärken.
- 59 Prozent investieren in öffentliche Gesundheits- und Präventionsmaßnahmen. Ziel ist es, vermeidbare Besuche in Notaufnahmen zu reduzieren und das Management chronischer Erkrankungen zu verbessern.
Für eine belastbare und qualitativ hochwertige Versorgung brauchen Gesundheitsdienstleister zuverlässige, sichere und skalierbare Systeme. Diese sollten die Entscheidungsfindung unterstützen und Abläufe effizienter machen. Solche Lösungen stärken nicht nur die heutigen klinischen Prozesse. Sie schaffen auch die Grundlage für Innovationen, die die Gesundheitsversorgung der Zukunft prägen.
Der Bericht „Gesundheitskommunikation für die Komplexität der realen Welt“ kann hier vollständig eingesehen werden.
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